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Die Geschichte des Dorfes war immer mit der Altenbaumburg verbunden. Die Burg, erstmals 1129 erwähnt, war Sitz der Linie der Raugrafen, Nachkommen der Emischonen, die seit 960 Grafen im Nahegau waren. Das Dorf, 130 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, zählt heute ca. 800  Einwohner. Es liegt an einer alten, bereits vorgeschichtlich besiedelten Stelle im engen Alsenztal. Die steinzeitlichen Funde aus dem nordpfälzisch-rheinhessischen Raum Altenbamberg und Neu-Bamberg ergeben Hinweise auf jungsteinzeitliche Besiedlung. Spuren bronzezeitlicher Wohnstätten wurden festgestellt bei Alten- und Neu Bamberg, bei Frei-Laubersheim und Siefersheim. Es darf angenommen werden, dass bronzezeitliche Wohnstätten im nordpfälzisch-rheinhessischen Raum engmaschig vertreten waren. Im Jahre 1903 wird in der Nähe des Schäferplackens in der Gemarkung Altenbamberg die Ausgrabung der „Hünengräber“ (Hügelgräber) eifrig betrieben. Dabei wurden Grabfunde geborgen, die für die Kenntnis der eisenzeitlichen Kultur (750-15 v.Chr.) in unserem Raum bedeutsam sind. Im Jahre 1798 kam Altenbamberg aufgrund der französischen Verwaltungsreform zum Departement Donnersberg, bis es 1816 an Bayern fiel. Der Erholungsort im Alsenztal, am Rande des Nordpfälzer Berglandes gelegen, hat eine Gesamtgemarkungsfläche von 753 ha, wovon 286,5 ha auf Wald, 50 ha auf Weinberge und 226 ha auf Landwirtschaft entfallen. Ausflugsziele sind die Altebaumburg, der Treuenfels, Schäferplacken und Rödelstein. Gastronomiebetriebe mit 10 Betten laden die Gäste ebenso zum Verweilen ein wie ein schönes Wanderwegenetz mit Grillplatz Lind Schutzhütte in waldreicher Umgebung.

recherchiert und zusammengetragen von Karl-Ernst Laubenstein, alle Rechte vorbehalten

Die Altenbaumburg wurde um das Jahr 1140 von einem Nachkommen der Nahegau- und Wildgrafen namens Emrich erbaut. Er gilt als der Stifter der „Raugrafen“, wie er sein Geschlecht im Gegensatz zu seinen Vorfahren nannte: Rügenrichten, Rugrav = Richtgraf. Urkundlich tritt diese neue Besitzung erstmals um 1181 auf, in welchem Jahre die beiden Söhne des Gründers namens Konrad und Emich als Grafen von Baimeneburg (das heißt Holzburg) unterzeichneten. Auch die Namen „Baymeburg“ und „Boymburg“ gerhören zu der ältesten Geschichte der Burg. Sie blieb nun bis 1376 Stammsitz der Raugrafen. Inzwischen hatte sich das Geschlecht in zwei Linien geteilt. Um 1214 erbauten sich nämlich Nachkommen im benachbarten Rheinhessen eine neue Burg, die „Neuwenbeimborg“ (d.h. Neubamburg). Im Jahre 1376 kam die Altenbaumburg in den Besitz der Kurfürsten von der Pfalz. Diese gaben sie zum Lohne geleisteter Dienste als Lehen an verschiedene Adelsgeschlechter, unter denen das Geschlecht der Grafen von Kronenberg wohl das bedeutendste war. Eine besondere Rolle spielte während der Reformation Hartmut von Kronenberg, indem er sich mit seinem Nachbarkollegen Franz von Sickingen (Ebernburg) und dessen Freund Ulrich von Hutten verbrüderte und für die Lehre Luthers warb. Noch jetzt erinnern an die Herrschaft derer von Kronenberg mehrere Grenzsteine an dem Wege von der Burg zum „Schäferplacken“. Derselbe trägt auf der Vorderseite das Wappen dieses Geschlechts, nämlich fünf Kronen und darunter die Jahreszahl 1631.

Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg zum ersten Male zerstört. Während des Dreißigjährigen Krieges war sie auf kurze Zeit in den Händen der Spanier und der Schweden. 1621 und 1631 wurde die wieder aufgebaute Burg zerstört, vollends 1689 durch die Franzosen. Um 1689 war sie im Besitze der Grafen von Isenburg. Seitdem ist sie eine Ruine. 1704 fiel sie als solche an die Kurpfalz zurück, die sie als Lehen dem pfälzischen General Kempf von Waldecker gab.

1799 sehen wir sie wieder im Besitze der Fürsten von Isenburg. 1801 kam sie mit dem linken Rheinufer an Frankreich und 1816 mit der heutigen Pfalz an Bayern.

Die Altenbaumburg, die zwietgrößte Burgruine des Landes, zeigt deutlich 3 Bauabschnitte, einen nordöstlichen Teil mit Rundturm, Bergfried und Ritterhaus, eine Mittelburg und einen südwestlichen Teil mit dem heutigen Wohnhaus. Ein Rundbogentor führt in den Raum der ehemaligen Kapelle. Größe der Burg: 200m x 46m, über 9000 qm Fläche.

Eine Art Vorburg bildet die der Hauptburg gegenüberliegende Burgruine Treuenfels, auch Bernhardsschlößchen genannt (erbaut 1357).

In die erste Zeit der Altenbaumburg geht die Liliensage zurück: als ein eifersüchtiger Rauhgraf, von einem Pilgerzug ins heilige Land zurückkommend, seine unschuldige Gattin ermordet, spross aus der Gruft solange eine sich stets erneuernde Lilie empor, bis die geweihte Erde die Gebeine aufnahm und die ordnungsgemäße Bestattung den gramgebeugten und reumütigen Mörder erlöste.

Beschauliche Stunden auf der Fliederburg

Wenn im Mai der Flieder auf der Altenbaumburg seinen betörenden Duft verschwendet und die mit Blumen und Rosen angelegten Gärten neu erblühten, besuchen Tausende von Wanderern und Gästen die Burg. Wein und Gesang oder stille Betrachtung lassen den Alltag vergessen. Zwei Spazierwege sind es, die besonders bevorzugt werden und einen herrlichen Ausblick gewähren: von Bad Münster gelangt man durch das Huttental über Wieneckes Waldschenke und die Bismarckhütte zum Altenbaumburg und von Ebernburg über den Pfälzerwald-Vereinspfad am Uhu-Fels vorüber. Autofahrer können auf dem neu angelegten Fahrweg durch die Hintergasse in Altenbamberg die Burg erreichen.

Das Dorf Altenbamberg

Die Geschichte des Dorfes ist identisch mit der der Burg. in ihrem Schutze siedelten sich am Fuße des Burgberges (heute Hintergasse) Knechte und Bauern an. Im Jahre 1320 erhielt der Ort auf Bitten des Raugrafen Georg II. Stadtrechte und einen Wochenmarkt, wohl als Dank für treue Hilfe, welche die Grafen Kaiser Ludwig dem Bayer im Kampf um die Kaiserkrone leisteten.  Das Dorf war von da an mit Mauern umgeben, hatte 4 Türme und 2 Tore, soll aber nur 37 Häuser gezählt haben. Die Alsenz bildete einen natürlichen Wallgraben. Im 13. Jahrhundert hieß das Dorf Baumkirchen.

Die ursprüngliche Kirche war die Burgkapelle. Im Jahre 1217 wurde auf dem alten Kirchhof die erste Kirche eingeweiht, die erst 1818 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden musste. Beim Abriss fand man unter dem Altarstein eine viereckige Kapsel mit Reliquien von Heiligen, wahrscheinlich von Kreuzzügen ins Heilige Land stammend. Der Grundstein zur jetzigen protestantischen Kirche wurde 1821 gelegt, die Einweihung erfolgte 1823.

In früheren Zeiten wurde die Schule im Gemeindehaus gehalten, das wegen Kriegsschulden 1630 verkauft wurde. 1711 erbaute Pfarrer Senft aus Beiträgen der Gemeinde und aus Almosengeldern ein Schulhäuschen in der Hintergasse; es wurde 1844 versteigert. 1857 erwarb die Gemeinde ein Haus in der Hauptstraße als Schule, die damalige Dienstwohnung.

Das 1886 erstellte zweiklassige Schulhaus sollte im Jahre 1964 einem neuzeitlichen Schulgebäude weichen. Heute dienst die „Alte Schule“ als Sängerheim des MGV 1863 e.V. – gemischter Chor – zum Abhalten der Gesangsstunden. Aus dem geplanten Neubau wurde nichts, ebenso auf dem dann vorgesehenen Grundstück an der Auffahrt zur Altenbaumburg. Dieses Grundstück wurde dann als Festplatz genutzt und nun wird im Jahre 1988 eine Dorfgemeinschaftshalle errichtet. Altenbamberg erlitt dieselben Schicksale wie seine Burg, es wurde auch mehrmals von Schweden, Spaniern und Franzosen gebrandschatzt.

recherchiert und zusammengetragen von Karl-Ernst Laubenstein, alle Rechte vorbehalten

Die Katholische Kirche wurde 1783 auf dem  herrschaftlichem Garten der Fürstin Caroline Franziska  von Isenburg, geb. von Parkstein erbaut, die den Neubau unterstützte. Die Kirche ist der Gottesmutter  Maria geweiht und dem HL. Mauritus. Erwähnenswert  ist die  2. Trombachmadonna vom ehemaligen Kloster Trombach die sich in der kath. Kirche befindet. Daneben wurde 1790 das Isenburger Forsthaus errichtet mit Zehntscheune und Keller Durch die  Nationalgüterversteigerung während der französischen  Revolution kam der Besitz an  Johann Leininger und Jakob Dern. Im Gebäude  der Familie Leininger-Christmann war von 1844-1858 die Prot. Schule. Danach Gasthaus Stadt Kreuznach bis 1944. Um 1962 verkauft Frau Pauline Christmann-Hornickel das Anwesen an die Raiffeisenkasse Altenbamberg mit  Milchannahmestelle, jetzt Privathaus. Der ehemalige herrschaftliche Weinkeller ist noch erhalten.

Wirtshaus Stadt KreuznachWirtshaus Stadt Kreuznach2

Das Gartengelände der Familie erwirbt die Gemeinde und errichtet ein Ehrenmal  ihrer gefallenen Söhne beider Weltkriege.

1851 verkauft Paul Dern sein  Wohnhaus mit Wirtschaftsgebäude das später zum Wohnhaus umgebaut wird an den Synagogenvorsteher Heimann Stern, mit Kolonialwarenhandlung  im Erdgeschoss, 1929 verkauft Blanka Stern-Rheinheimer  die Gebäude an Familie Schwendel und Heblich. Caroline Franziska von Isenburg geb. Parkstein,  * 1762, war die Tochter vom letzten Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz und  der Schauspielerin Francoise Despre’s-Verneuil aus Forbach. Der Kürfürst verlieh ihr der Titel eine Gräfin von Parkstein und mit dem Besitz eines Teiles der Herrschaft Reipolzkirchen mit Amt Altenbamberg und anderer linksrheinischer Gebiete wurde sie standesgemäß ausgestattet. Schon mit 14 Jahren wurde sie mit dem Chef der kurfürstlichen Schweizergarde, dem Generalleutnant Fürst Friedrich Wilhelm von Isenburg-Birstein vermählt. Die Hochzeit wurde am 25.10.1776 in Schloß Waghäusel bei Mannheim gefeiert. Der bereits 46jährige Bräutigam, der zuvor in Diensten der spanischen Krone gestanden hatte, war 1763 zur katholischen Kirche übergetreten. Der Fürst starb 11.10.1804 in Mannheim, seitdem  lebte die Fürstin auf einem Vogtei-Schloß des  Deutschordens  in Ickelheim/Franken bis  zu ihrem Ableben am 7.9.1816 und wurde auf dem Friedhof an der katholischen Kirche zu Sondernohe beerdigt, wo ihr Grabstein in der Kirche  noch vorhanden  ist.

Am Wege von der Altenbaumburg zu dem Grabhügelfeld auf dem Schäferplacken liegt linker Hand ein Forstgarten mit einem Blockhaus. Zur Verbesserung des Gartens holte man 1922 aus der Nachbarschaft von der dort kommenden Humuserde. Die Stelle liegt etwa 150 – 200 m über  der Burg in einer geschützten, nach Süden und Westen offenen Mulde. Bei dieser Gelegenheit fanden sich rohe Scherben. Das Forstamt Ebernburg setzte das Historische Museum der Pfalz davon in Kenntnis. Zum Zwecke der Feststellung des Alters wurde sodann an dieser Stelle eine kleine Grabung veranstaltet.
Das  hier angefallene Fundmaterial ließ erkennen, daß es sich um eine Siedlung der jüngeren Steinzeit handelt. Es besteht in der Hauptsache aus Bruchstücken von verzierten und unverzierten Gefäßen und von Backtellern. Ein Backteller konnte Teilweise zusammengesetzt und dann ergänzt werden. Es ist eine runde Tonplatte von 31 cm Durchmesser, in deren Rand vor dem Brennen mit den Fingerspitzen dicht nebeneinander gemacht waren, ebenso ein unverziertes Gefäß von 10 cm Höhe und 17 cm Durchmesser. Sie gehören der sog. Pfahlbaukeramik oder der Michelsberger Kultur an. Ferner sind zu erwähnen, zwei geschliffenes Steinbeil von 18 cm Länge und 8 cm Breite. Außerdem fanden sich Feuersteinsplitter, 1 und ½  Mühlstein sowie eine Bernsteinperle von 2,2 cm Durchmesser.
Bein einem Besuch der Fundstelle im Jahre 1925 fand Museumsdirektor Prof. Dr. Behrens von Mainz ein Steinbruchstück, eine Pfeilspitze aus Bronze, zwei Feuerstein splitter, eine Scherbe vom Beginn der älteren Eisenzeit und ein Stück Basaltlava, die er dem Historischen Museum der Pfalz übersandte.
Eine nochmalige Grabung kleinen Umfangs, machte das Historische Museum der Pfalz im Oktober 1951 mit Unterstützung des Forstamtes Ebernburg, vor allem um den Umfang der Siedlung festzustellen. In west-östlicher Richtung wurde ein Suchgraben von 15 cm Länge angelegt. In der ganzen Länge ergab sich über dem helleren Naturboden von diesem deutlich abgegrenzt eine dunklere Kulturschicht in einer Mächtigkeit von 1,20 bis 1,50 m. Diese Schicht ist bei der herrschenden Trockenheit so fest, daß ein Arbeiten mit Spaten oder Schaufel nicht möglich war. Eine Schichtung innerhalb der Kulturschicht war nirgends zu erkennen. Der Rand derselben wurde weder im Osten noch im Westen erreicht.
Die Kulturschicht ergab in ihrer ganzen Ausdehnung und von der Oberfläche bis zur Sohle vorgeschichtliche Funde. Es waren dies vor allem Gefäßreste und Tierknochen. Die Scherben stammen zum größten Teil aus der jüngeren Steinzeit (Michelsberger Typus), ebenso die Bruchstücke von Backtellern. Nur wenige Scherben lassen sich dem Beginn der jüngeren Eisenzeit zuführen. Der gleichen Zeit gehören jedenfalls auch zwei kleine Stücke von Formen für Bronzeguß sowie von Mayener Basaltlava an.
Wir haben es hier also mit einer Siedelung zu tun, die wohl der zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr. zuzuweisen ist. Nach einer Pause von rund einem Jahrtausend haben sich hier nochmals Menschen angesiedelt. Der ersten Periode gehören die Steinwerkzeuge, die Backteller und die Bronzepfeilspitze, die Gußformenstücke, die aus der Eifel eingeführten Basaltlavastücke, ein kleiner Teil der Scherben und die Bernsteinperle. Von den Tierknochen läßt sich nicht sagen, welchem Abschnitt sie angehören. Ungeklärt bleibt noch die Frage, wie es zu dieser mächtigen Kulturablagerung gekommen ist, handelt es sich doch hier um einige Hundert Kubikmeter Kulturerde. Von einer Umwallung ist nichts erkennbar. Ob die Siedelung einst wie die auf dem Michelsberg bei Untergrombach unweit Bruchsal, die unser Kultur den Namen verliehen hat, durch einen Graben geschützt war, läßt sich ohne weitere Grabungen nicht erkennen, ist jedoch wenig wahrscheinlich.
Ein bei Mayen in der Eifel ausmündener Lavastrom wurde bereits  seit der jüngeren Steinzeit zur Gewinnung von Mühlsteinen abgebaut. Das Material gelangte von hier  anfangs wohl nur nach Norden und Nordwesten, soweit wir aber bis jetzt unterrichtet sind, noch nicht zu uns. Die Funde aus unserer Siedelung dürften für die Pfalz das älteste bisher  nachweisbare Vorkommen bedeuten. Auch Bernsteinfunde sind unter den vorgeschichtlichen Funden aus der Pfalz noch sehr selten. Aus einem Grabhügel von Obermoschel (Neudorferhof) stammt eine Bernsteinperle, doch ist es nicht sicher, ob sie aus der älteren Eisenzeit stammt. Der letzteren Periode gehören zwei Ohrringe aus Bernstein an, die in einem Grabhügel bei Speyerdorf gefunden wurden. Endlich hat das dem Beginn der jüngeren Eisenzeit angehörende Fürstengrab von Bad Dürkheim zwei Bernsteinperlen ergeben.
Aus dem pfälzischen Gebiet nördlich und westlich des Donnersberges kennen wir auch wohl Einzelfunde von Steinbeilen, aber abgesehen von Schmittweiler noch keine jüngersteinzeitlichen Gräber- oder Siedlungsfunde, so daß auch in dieser Beziehung die Siedlung über der Altenbaumburg eine wertvolle Bereicherung unseres Wissens von der ältesten Besiedelung der Nordpfalz bildet.
Quelle: F. L. Arnold Obermoschel Nordpfälzer Geschichtsblätter, 1952

I. Jungsteinzeit

Fundstelle: Walddistrikt Schloßberg

1922:

a) Scherben von Backtellern.
b) Scherben von 4 verschiedenen Gefäßen mit Knubben, Ösen und Einstichen.
c) Teilweise bearbeitete Knochen und Stücke von Geweih
d) 2 Bruchstücke von Klingen.
e) 2 stumpfnackige Steinbeile
f) Großer, durch Schlagen zugerichteter Steinrohling.
g) Hüttenlehm

1928:

a) Bruchstück eines Steinbeiles
b) 2 Absplisse

1950:

a) Zahlreiche Stücke Hüttenlehm
b) 2 Wandstücke von großen Gefäßen, eines mit Einstichen.
c) Ausgeglühte Steine

1951:

a) 2 Randstücke von Vorratsgefäßen
b) 8 Randstücke von Bechern
c) 4 Randstücke von Henckelkrügen
d) 4 Randstücke von Schüsseln
e) Randstück einer Knickwandschale
f) 3 Randstücke von Backtellern
g) Wandstücke von Henkelkrug und Hängegefäß
h) Bodenstück eines bauchigen Gefäßes
i) Bruchsück eines Röhrenknochens
j) Zahlreiche Knochen von Rind und Schwein
k) Bruchstücke von etwa 3 Backtellern
l) Zahlreiche Wandstücke von verschiedenen Gefäßen
Ausstellungsort: Hist. Museum der Pfalz in Speyer

1965:

a) Randstück eines Bechers
b) Wandstück
Ausstellungsort: SAV Speyer

a) Kleine kugelige Flasche mit breiter Standfläche und zylindrischem Hals.
b) Stumpfnackiges Steinbeil
Ausstellungsort: Gasthaus auf der Altenbaumburg
Fundstelle: Auf der Liebenhöll

Hockergräber, Inventare verschwunden.

II. Bronzezeit

Fundstelle: Walddistrikt Schloßberg

1951:

a)   Randstück eines Gefäßes mit trichterförmigen Hals
b)   Randstück eines Kruges oder Henkeltopfes
c)   Breiter, stark gekrümmter Bandhenkel
Ausstellungsort: Hist. Museum der Pfalz in Speyer

a)  Flache Schale
Ausstellungsort: Gasthaus auf der Altenbaumburg

III. Ältere Eisenzeit

Fundstelle: Walddistrikt Schloßberg

1922:

a)   Perle (Bernstein)
b)  Kleine Spirale, Bronzedraht
c)   Napf. Mündungsdm
Ausstellungsort: Hist. Museum der Pfalz in Speyer

1928:

a)   Pfeilspitze Bronze
b)   Kleines Bruchstück eines Reibsteines
c)   Wandstück vom Hals einer Kegelhalsurne
Ausstellungsort: Hist. Museum der Pfalz in Speyer

1951:

a)   Randstück einer Zylinderhalsurne
b)   Randstück einer Schrägrandschale
c)   Randstück einer Schale
d)   2 Bruchstücke einer Gußform
e)  Kleiner Brocken Mayener Basaltlava
Ausstellungsort: Hist. Museum der Pfalz in Speyer

1965:

a)   Randstück einer Schale
Ausstellungsort: SAV Speyer
Fundstelle: Walddistrikt Schloßberg,

Grabhügelgruppe von 11 Grabhügeln. Davon 2 ausgegraben und 9 ungestört.

IV. Jüngere Eisenzeit

Zwischen Altenbamberg und Hochstätten Spitzbarren, L. 45 cm, Br. 6-6,5 cm Eisen.
Ausstellungsort: Heimatmuseum für Stadt und Kreis Bad Kreuznach.

V. Römische Zeit

Fundstelle: Auf der Liebenhöll

Münze, höchstwahrscheinlich des Caligula für Germanicus.
Ausstellungsort: Nordpfälzer Heimatmuseum, Rockenhausen.

Angeblich auf der Altenbaumburg Münze (Dupondius) des Domitian.
Ausstellungsort: Heimatmuseum für Stadt und Kreis Bad Kreuznach.

Schüssel und Hals einer Amphore.
Ausstellungsort: Gasthaus auf der Altenbaumburg

Am Ufer der Alsenz 1912 ein Bandgrab ausgegraben.
Daraus Urne mit Knochen und Messer.

Diluvialer Fund:

a.) 1 Nashornzahn in der Gewanne „Allengrund“ 1938 gefunden (Po.Mu., Abt. „Diluvium“)
b.) Schädel eines Moschusochsen, bei der Anlage des Sportplatzes gefunden (Mu.Kr., Abt. „Diluvium“)

Steinzeitlicher Fund:

Siedlung der jüngeren Steinzeit, die älteste menschliche Ansiedlung in unserem Kreisgebiet, etwa 150 bis 200m über der Altenbaumburg in einer nach Süden geöffneten Mulde 1922 beim Abgraben von Humuserde für einen Pflanzgarten gefunden.

Funde: reichlich Scherben und grob verzierte Gefäße, Vorratsgefäße der „Michelsberger Kultur“, Becher und Backteller der „Urnenfelderzeit“, Scherben eines Kegelhalsgefäßes, zwei Bruchstücke von Gußformen und Basaltlava aus Mayen in der Eifel.

Ferner: zwei geschliffene Steinbeile, ein „Steinbeilentwurf“ (ein roh zu geschlagenes Steinbeil) von 18 cm Länge, Feuersteinsplitter und eine Bernsteinperle von 2,2 cm Durchmesser (Hi.Sp. 83/1951).

Bei einer nochmaligen Grabung durch Dr. Sprater 1951: Scherben aus Jungsteinzeit und Urnenfelderzeit sowie eine Bronzespirale. (Lit.: Sprater, Urgesch. d. Pf. S. 20, 30 und 56; Mitt. D. Hist. Ver. Bd. 54, S. 18). Das Alter der dortigen Abschnittsbefestigung ist noch nicht bestimmt (Dr. Kaiser)

Fund der Metallzeiten:

Ein „Randbeil“ von 20 cm Länge aus einem Grabhügel der Bronzezeit befindet
sich im Karl-Geib-Museum, Bad Kreuznach (Inv. Nr. 1036, Abt. Bronze).

Auf dem Schäferplacken, eine halbe Stunde von der Altenbaumburg in nördöstlicher Richtung gelegen (über Forsthaus Spreitel auf roter Scheibe zu erreichen) befinden sich 22 Gräber verschiedener Größe aus der Hallstattzeit, von den fünf vom Hist. Ver. D. Pf. 1903 geöffnet wurden. (Hist.Mus. S. 114). (Auf der Altenbaumburg befinden sich noch zwei vorgeschichtliche Schüsseln, die aus diesen Gräbern, ferner ein Napf und drei Stücke eines enghalsigen Gefäßes, die aus der Siedlung oberhalb der Altenbaumburg stammen könnten. Dr. Sprater).

Von dem Waldarbeiter Thomas, Altenbamberg, wurde 1904 eine Eisenschüssel aus vorgeschichtlicher Zeit gefunden. (Hi.Sp., 1926/?)
Beim Bahnbau, 1869/70, soll man oberhalb des Dorfes „Hockergräber“ gefunden haben, die sowohl der Steinzeit als auch der Bronzezeit angehören können (Mittlg. Lehrer Stumpf). Dort wurde 1961 eine römische Münze gefunden (Mittlg. Lehrer Stumpf.) Hei.Ro.

Fund der römischen Zeit:

Am Ufer der Alsenz fand 1912 der Metzger Ludwig Heintz bei Grabungen einen aus
der Römerzeit stammenden Topf mit Knochen und ein aus derselben Zeit stammendes
Messer. Eine römische Münze. (Heimatmuseum  Rockenhausen.)

Gefalle und Vermisste des II. Weltkrieges von Altenbamberg

Schlich Richard, Schütze, *  1917 Altenbamberg, + 3.06.1941 Moselkaserne Metz ruht auf der Kriegsgräberstätte in Niederbronn-les-Bains. Endgrablage: Block 33 Reihe 8 Grab 271
Anm: Sohn von Heinrich Schlich

Becker Rudolf,  Gefreiter, *  1911 Hochstätten, verheiratet mit Maria Mangold in Altenbamberg  gef. 25.07.1941Alexandrowka, wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt. Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Aleksandrowka / Slawgorod – Belarus
Anm.: Vater von Norbert Becker und Helga Volkheimer, geb. Becker

Tesch Wilhelm, Unteroffizier, *   Altenbamberg, gef. 13.08.1941 Smolensk konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Smolensk-Nishnjaja Dubrowinka war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet
Anm.: Sohn von Wilhelm Tesch, Zimmermann und Maria Geib

Bührmann Philipp,  Gefreiter, *1904 Fürfeld, verheiratet mit Maria Huber von Altenbamberg,  gef.14.10.1941 Baranowicze, wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Baranowitschi – Belarus

Gräff Jakob,   Oberschütze, *  1907Altenbamberg, gef. 18.12.1941Przemysl Res.Laz konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Przemysl war somit leider nicht möglich. Sein Name ist auf dem o.g. Friedhof an besonderer Stelle verzeichnet.
Sohn von Martin Gräff, Bruder von Johanna Bauer

Reinhard Heinrich,  Gefreiter, * 1919, Altenbamberg, 20.12.1941 Kamyschlyruht auf der Kriegsgräberstätte in Sewastopol – Gontscharnoje (UA).Grablage: Endgrablage: Block 2 – Unter den Unbekannten. Bei den Umbettungsarbeiten in seinem ursprünglichen Grablageort konnte er nicht zweifelsfrei identifiziert werden, so dass er als “unbekannter Soldat“ auf dem Friedhof Sewastopol – Gontscharnoje bestattet worden ist.
Anm: Sohn von Peter Reinhard und Katharina Bäcker..

Adam Peter,  * 1891 Altenbamberg , O. T. Mann, gef. 16.5.1942 in Wjasma/Osten verheiratet mit Maria Thomas,

Breitenbach Ludwig,  Schütze,  * 29.04.1923 Altenbamberg, vermisst 23.10.1942 in

Stalingrad,  konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Rossoschka war somit leider nicht möglich. Sein Name ist auf dem o.g. Friedhof an besonderer Stelle verzeichnet.
Sohn von Ludwig Breitenbach und Lisa Jung

Ruhl Wilhelm,  *.1907 in Altenbamberg,  , vermisst in  Stadt Stalingrad 4.1.1943

Fast 65 Jahre nach dem Ende der erbitterten Kämpfe um Stalingrad haben Tausende Familien in Deutschland noch immer keinen Hinweis über den Verbleib ihrer Angehörigen, deren Spuren sich 1942/43 zwischen Don und Wolga verloren haben. Um diesen dennoch einen Ort des persönlichen Gedenkens zu schaffen, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Personalien der Stalingrad – Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert. Der Name des Obengenannten ist auf dem Würfel 75, Platte 1 verzeichnet.

Britzius Paul, Arbeitsmann, * 1925 Altenbamberg, + 22.01.1943 Nimes
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dagneux/Frankreich
Endgrablage: Block 13 Reihe 3 Grab 93
Anm: Sohn von Johannes Britzius und Margarethe Heblich

 Müller August,  Obergefreiter,  *  Altenbamberg  1913, + 11.11.1943 Chabarowsk
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Sologubowka haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet. Einheit, 197 Inf. Div, Gren Regt. 347, Feldpostnr. 06760B
Anm: Sohn von Christian Müller, Schreiner

Frey Eugen Wilhelm, Gefreiter, * 1911 in Steinbach/Donnersberg, vermisst  März.1943 in Russland, Feldpostnr. 23614, Einheit: 342 Inf.  Div, Stab Gren Rgt. 698, letzte Nachricht 7.3.1943 St. Mennitza/Russland
Er ist auf dem Friedhof in Sologubowka verzeichnet, Verheiratet mit Elisabeth Müller, II.. Ehe mit Franz Schmitt, Windhof in Altenbamberg

Heintz Ludwig, * 1924 Altenbamberg, vermisst 01.08.1943 Charkow / Ljubotin / Merefa / Olschany b. Charkow , Feldpostnr. 23614, Einheit: 332 Inf. Div. Gren Rgt. 678, Bejelkorod
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Charkow haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Adam Helmut , Gefreiter, * 1920 Altenbramberg, gef. 09.08.1943 in Michalkowa Sanko.1/229 H.V.Pl.
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Duchowschtschina. Endgrablage: Block 20 Reihe 24 Grab 1393

Schlemmer Manfred,   Gefreiter, *  Medard 1920, gef. 09.08.1943 Michalkowa Sanko.1/229 H.V.Pl. ruht auf der Kriegsgräberstätte in Champigny-St.Andre./ Haute-Normandie, Endgrablage: Block 16 Grab 1164
Anm: seine Mutter die III. Ehefrau von Jakob Schmitt, Eisenbahner

Werner Karl, * Altenbamberg/Steigerhof 1921, gef. 15.09.1943 in Milkolkowe und beigesetzt am      Südwestausgang von Grossmicholkowo, 10 km nordwestlich von Duchowschtschino
Anm: Sohn v. Karl Werner, Landwirt und Henriette Giloy

Walter Höfel, Gefreiter, * 1924 Altenbamberg, gef. 17.09.1943
ostw. Baltutino, 30 km westl. Jelnja konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Duchowschtschina war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet..

Julius Bäcker, Obersoldat, * Altenbamberg * 1923, vermisst 20.04.1943
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bordj-Cedria/ Tunesien., Endgrablage: Hof SFA Ossario 1 Tafel 15

Schäfer Georg Hermann, Obergefreiter,* 1917 in Traisen, wohnhaft in Altenbamberg, Ehemann von Erna Müller,  gef. 12.10.1943 Prilepowka  wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Roschtscha – Belarus

Ernst Matheis, Obergefreiter, * 1906  Lettweiler,  verheiratet mit Katharina Dern in Altenbamberg, gef.17.01.1944, bei den Duderhofer-Höhen Raum Leningr.
ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Sologubowka überführt worden. Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

Ludwig Heblich,  Oberleutnant, * 1918 Altenbamberg, gef. in Italien am 21.02.1944
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cassino. Endgrablage: Block 10 Grab 932

Müller Willy Karl, Obergefreiter, * 1916 Berlin,  verheiratet mit Philippina Heblich in Altenbamberg, ( II. Ehe Erich Schanze, Eisenbahner)  gef. 19.02.1944 Gorochowischtschi
ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Berjosa überführt worden. Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten

Velten Günther, Jäger, * 1925 Altenbamberg, gef. 24.04.1944, Seestadt/Brest
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ploudaniel-Lesneven, Endgrablage: Block 13 Reihe 11 Grab 440
Sohn von Ludwig Velten und Maria Dambacher

Zahn Peter, * 1894 in Altenbamberg,   vermisst 1.5.1944 Lublin
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Pulawy haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.
Sohn  v. Peter Zahn III., und Margarethe Schunck, Windhof

Rolland Hans, Gefreiter, *  Altenbamberg 1924, gef. 9.5.1944 um Sewastopol
Sohn von Richard Rolland

Schunck Otto Wilhelm, Gefreiter, *1909 Altenbamberg, Gef. 5.6.1944

Aumer Karl,  Obergefreiter * 1922 in Altenbamberg, gef. oder vermisst 23.6.1944, Ostw. Gora nördl. Pleskau, wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Konetschek – Rußland

Backschat Bruno, * 1909 in Mannheim, wohnhaft auf dem Windhof
Feldpostnr. 26170, Einheit: 246. volks Gren. Div. 14./Gren Rgt. 404, letzte Nachricht 18.6.1944 bei Witebsk

Gebhard Karl,  Obergefreite, Maurer, * 1902 Altenbamberg,  gef. 24.06.1944
In Natretrke verheiratet mit Emilie Aff von Feilbingert

Adam Peter, *  Altenbamberg 20.11.1922, Feldpostnr. 57059A,
Einheit: 77. Inf. Div., I./Gren Rgt. 1050, am 1.7.1944 la Haye du  Pritz/Frankreich
Sohn von Peter Adam und Maria Thomas

Schmitt Ludwig, *  Altenbamberg 1912,  Bruder von Katharina  Jung/Hochstätten
Feldpostnr. 36446, Einheit. 79 Volks Gren Div, 1 San Kp 179, letzte Nachricht 24.7.1944 in Jassy/Rumanien

Betz Valentin Adam, *  Altenbamberg1916, vermisst seit Oktober .1944 Ostpreussen
Feldpostnr. 13911 D, einheit: 56 Inf. Div., 7./Gren Rgt. 171 letzte Nachricht 14.10.1944
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Königsberg / Kaliningrad haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Gauch Wilhelm, Obergefreiter, * 1916 in Altenbamberg, 11.12.1944
Kgf.i.Raum Swirstroj-Sjasstroj wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Swirstroj – Russland
Sohn v. Karl Gauch und Karolina Gräff

Gräff Erich,   * Walmen/Lothringen 1916, wohnhaft in Altenbamberg er kam 22.7.1944 in Gefangenschaft 21.12.1944 Lazarett starb am 28.12.1944, begraben in Kiew, Friedhof Seifenberg     oo Marie Louise Rohns, Wegeleben
Anm: Bruder von Karl und Kurt Gräff, Altenbamberg Hauptstraße

Marx Philipp,  Obergefreiter,  *  1905, Altenbamberg, Raugrafengasse letzte Nachricht 8.1.1945 in Wien, Flakscheinwerfer Abt. 338, Feldpostnr. 06807L
Verheiratet mit Schlamp Anna, 2 Töchter

Müller Karl-Heinz, Obergefreiter,  * 1921 in Altenbamberg,Windhof
Feldpostnummer 38498, Einheit: 299 Infanterie Div., 13./Gren. Regiment 530, letzte Nachricht 10.1.1945 Leutenburg bei Allenstein/Ostpreußen

Bäcker Heinrich,   Obergefreiter, * 1923 Altenbamberg, gef. 26.01.1945
I.d.Kgf.in Astrachan wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Astrachan – Russland
Anm: Sohn v. Philipp Bäcker und Frieda Spiess

Schmitt Karl, Feldwebel, * Altenbamberg  1915, ( verheiratet mit Maria Schlich)
Feldpostnr. 22275B, Einheit: 188 Geb Res Div, Geb. Jäg. Rgt. 1137, letzte Nachricht 7.2.1945 in Italien

Traut Karl, Obergefreiter  *  Köln 1911, Feldpostnr. 05691, 1942, Einheit: LW Bau Btl. 8/IV, letzte Nachricht 17.2.1945 Augsburg
Ehemann von Luise Traut, wohnhaft Ackergasse, später Villa Rödelstein

Hill Adolf, Unteroffizier, * 1907 in Lettweiler, gef. 25.3.1945 bei Bajot, er ruht auf der Kriegsgräberstätte Budörs/Ungarn Endgrabanlage Block 5, Reihe 15, Grab 485-619
Anm: Schwager von Friedrich Schmitt

Aumer Heinrich ,  Gefreiter, Landwirt,  Altenbamberg * 1908, gef. 18.02.1945, Pasewalk ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pasewalk/Ostpreußen.
Endgrablage: Reihe 50 Grab 648
Sohn von Johannes Aumer und Kath. Knoth, Ehemann von Helena Herter
Vater von Herrmann und Annerose Aumer

Aumer Hermann,  Oberfeldwebel, * 1910 Altenbamberg,  gef. 28.02.1945 In russ. Kgf. im Gebiet Borowitschi, Nowgorodskja, Einheit Mg-Ers. Btl. 14, war noch am 12.10.1944 in Torino/Finnland
wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Borowitschi – Rußland
Sohn von Johannes Aumer und Kath. Knoth

Rolland Richard,  Obergefreiter, * 1902 in Niedermoschel, wohnhaft in Altenbamberg, gest. 8.3.1845 Feldlazarett
konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Groß Nädlitz / Nadolice Wielkie war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet..

Müller KarlLeider liegen uns zu diesem Friedhof keine näheren Informationen vor. Um dies zu ändern, nehmen wir gerne Beschreibungstexte zu diesem Friedhof (bspw. zur Geschichte und den Belegungszahlen) sowie Fotos und Geokoordinaten entgegen. Ihre Hinweise und Materialien senden Sie bitte per E-Mail an:
bau(at)volksbund.de
,   Obergefreiter, *  1908 in Altenbamberg,  gef. 10.05.1945 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Frankfurt/Main-Hauptfriedhof, Endgrablage: Block 7 Reihe 117 Grab
Anm: Ehemann von Emma Theis, Vater von Frau Irmgard  Griesbach

Kiefer Kurt,Obergefreiter, * 1925 Altenbamberg, vermisst 17.05.1945
ruht auf der Kriegsgräberstätte in Wilhelmshaven – Ehrenfriedhof.
Endgrablage: Block Ea Grab 502

Wilhelm Otto, * Niedermoschel 1903, gestorben in Preßburg am 20.9.1945, begraben in Breo-  Zentralfriedhof, Block 79, Reihe 9, Grab 418
Ehemann von Elisabeth Jung, später  mit Tochter nach Niedermoschel verzogen

Gilbert Karlbergefreiter, * 1914 Altenbamberg, vermisst 1945 Zagreg (Agram) Kgf.Lager 222
konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Zagreb-Mirogoi war somit leider nicht möglich. Sein Name ist auf dem o.g. Friedhof an besonderer Stelle verzeichnet.
Sohn v. Karl Gilbert und Auguste Britzius, Bruder von Elsbeth Neurohr

Wilhelm Zipperer, * Altenbamberg1924, ist seit 01.07.1943 Tomarowka vermisst. In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kursk – Besedino haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Alois Rumler Obergefreiter, * 1909 Ober-Prausnitz, , gef. 05.10.1944 Zand ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn. Endgrablage: Block AG Reihe 11 Grab 252 Anm: Ehemann von Johanna Glöckner, II. Ehemann Johs. Rothgerber

die in Altenbamberg geboren sind, Wohnsitz außerhalb.

Gauch Albert, * 22.12.1908 in Alsenz, seit 1915 in Altenbamberg, verheiratet in Albersweiler, Gef. 26.2.1942 im San. Kpl. 2(323 (mot) Streliza
Ruht auf der Kriegsgräberstätte Jemantscho bei Worenesh/Osten
Sohn v. Karl Gauch und Karolina Gräff

Gräf  Maximilian, * 18.2.1911 in Altenbamberg , vermisst seit dem 12.2.1945 in Göhlen/Ostpreußen
Verheiratet mir Else Betz, wohnhaft in Bad Münster am Stein, Bruder von Johanna Bauer

Korndörfer Ludwig, * 31.3.1909 in Altenbambeg, wohnhaft auswärts
gef 19.3.1945 ?, ruht auf dem Hauptfriedhof in Hanau Endgrablage; Abt. Q3, Grab 59

Zahn Willy, * 1.5.1908 in Altenbamberg, Obergefreiter, gef. am 16.2.1945, ruht auf der Kriegsgräberstätte Wupperthal-Lönstraße, Block 5, Grab 5

Dorothea Genntrich, * 07.11.1900 Altenbamberg, 04.1945 Kausche ruht auf der Kriegsgräberstätte in Halbe. Endgrablage: Block 3 Reihe 3 Grab 365

Arthur Emrich, Oberschütze, * 22.09.1916 Altenbamberg, gef. 06.04.1942 Kolmowo konnte im Rahmen unserer Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Nowgorod war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet..

Wilhelm Betz, Hilfszollassistent, * 05.01.1899 Altenbamberg, gef. 04.04.1945 Hilfszollassistent, 05.01.1899, Altenbamberg, gef. 04.04.1945 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ötigheim. Endgrablage: Reihe 1 Grab 5

Velten Jakob, * 14.12.1886 Altenbamberg, gef. Vermisst seit 30.8.1914

Reinhardt Michael, * 2.1.1891 Altenbamberg, gef.  4.9.1914 bei Verdun

Reinhard Johann,  Infanterist, * 25.4.1896 Altenbamberg, gef. 19.05.1918 bei südl. Heusges oder Horges ruht auf der Kriegsgräberstätte in Montdidier, Endgrablage: Kameradengrab

 Bayer Johann , * 11.5.1893 Altenbamberg,   Infanterist, gef. 18.11.1914 bei Comines/Frankreich  ruht auf der Kriegsgräberstätte in St.-Laurent-Blangy, Endgrablage: Kameradengrab

Leininger Wilhelm, * 17.2.1891 Altenbamberg,  Gefreiter, gef. 30.04.1915 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Menen., Endgrablage: Block G Grab 472

Leininger Johannes, * Altenbamberg 12.2.1889, gef. 2.9.1917 bei Zakur, liegt 30 Km östlich von Riga
Christmann Friedrich, * 12.10.1882, + 21.6.1915 in Altenbamberg, an den  Folgen einer Kriegsverletzung
Gölzer Jakob, ,  Lehrer,  * 22.3.1891 in Mimbach Leutnant der Reserve, gef. 11.05.1916 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Meurchin, Endgrablage: Block 2 Grab 178

Bott Franz, vermisst 5.7.1916

Wilhelm Josef, Musketier, * 30.5.1885 gef. 06.07.1916 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bouillonville.Endgrablage: Block 14 Grab 63

Daum Stefan, Reservist, * 26.4.1891 in Altenbamberg,  gef. 14.09.1916 ruht auf der Kriegsgräberstätte in St.-Quentin, Endgrablage: Block 12 Grab 591

Daum Karl,  Gefreiter, *  4.11.1888 in Altenbamberg, 15.07.1918 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dormans, Endgrablage: Block 4 Grab 6

Hahn Franz, * 10.10.1898, Altenbamberg, gef. Vermisst 24.6.1917

Huber Johann,Gefreiter, *  Altenbamberg , gef. 27.04.1917 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Laon-„Champ de Manoeuvre“, Endgrablage: Block 1 Grab 742

Huber Jakob, Jäger, * 2.2.1897 Altenbamberg, gef.  15.8.1917

Tesch Wilhelm,  * 19.11.1883 Altenbamberg,  gef. 1.6.1917 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Veslud, Endgrablage: Block 2 Grab 498

Tesch Johann Philipp,  Reservist, * 28.6.1886, 21.08.1917,  ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dragoslaveni (I.WK).Endgrablage: Block 1 Reihe 4 Grab 108

Jung Philipp, * 5.7.1879 Hochstätten, gef. 21.9.1917 in Russland

Steitz Karl, * 28.11.1897 Brücklocherhof/Altenbamberg, gef. 4.5.1918

Zahn Johann,  Infanterist, * 23.10.1897  Altenbamberg 15.06.1918 bei Olchy le Chateau ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vauxbuin, Endgrablage: Block 3 Grab 172

Tesch Wilhelm, Infanterist, *  28.4.1899, Altenbamberg, gef. 1.7.1918 in Frankreich, ruht auf der Kriegsgräberstätte in Vignemont, Endgrablage: Block 4 Grab 696

Ruhl Johannes, Fahrer, * 5.5.1878, Altenbamberg,  gef.  13.08.1918 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Manicourt. Endgrablage: Block 7 Grab 124

Korndörfer Philipp, * ? , gef. 26.9.1918

Schmitt Ernst, * ?, gef. 4.10.1918

Heblich Philipp, * 14.2.1888, gef. 30.10.1918

Zahn Ludwig, * 19.7.1898 in Altenbamberg, gef. 1.1.1918

Witt Heinrich, * 24.5.1899 Altenbamberg , + 9.4.1921 an den Folgen einer Kriegsverletzung

Theodor Lamb Obergefreiter, * 20.07.1909 Hochstätten, + 12.05.1943Krgs.Laz. 1/571 (mot.) Dno wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Dno – Rußland

Hugo Geyer Obergefreiter, 31.03.1913 Alzenz,  gef. 22.02.1944 in  Rela. Tarnow ruht auf der Kriegsgräberstätte in Laurahütte / Siemianowice. Endgrablage: Block 2 Reihe 10 Grab 855

Karl Heblich Grenadier, * 21.11.1922 Hochstätten, gef. 08.10.1942, Ischerskoje wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Ischtscherskaja / Mosdok – Rußland

August Kunz,  Unteroffizier, 15.08.1902 in  Hochstätten, 30.04.1945 Szombathely/Ungarn ruht auf der Kriegsgräberstätte in Szombathely (H).Grablage: Endgrablage: Block 2 – Unter den Unbekannten. Bei den Umbettungsarbeiten in seinem ursprünglichen Grablageort konnte er nicht zweifelsfrei identifiziert werden, so dass er als “unbekannter Soldat“ auf dem Friedhof Szombathely bestattet worden ist.

Hermann Mayer,  Oberfeldwebel, * 11.02.1917 in Oberigling, 23.08.1943, B.Nikiforowo wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Waulino – Russland

Theodor May Gefreiter,  * 21.08.1922 in  Hochstätten, 05.06.1944, Feldlaz.10 (mot.) wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Birlad – Rumänien

Ernst Mannweiler, Unteroffizier, * 08.07.1920, gef. 02.02.1945,  ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn. Endgrablage: Block AB Reihe 5 Grab 114

Emil-Ernst Rupprecht Unteroffizier, * 10.08.1916, Hochstätten, gef. 09.09.1944, Nähe Brest Dep. Finistere ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ploudaniel-Lesneven. Endgrablage: Block 9 Reihe 35 Grab 857

Karl Schenk , Obergefreiter, *  21.05.1915, Hochstätten, gef.  15.07.1944, Pleskau wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt. Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Pskow – Rußland

Adolf Schenk , Schütze, * 06.07.1918 Hochstätten, gef. 11.01.1942, In Krutoj-Logt bei Belgorod wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Belgorod – Russland. Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Adolf Schenk zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Abraham Schmidt Gefreiter, * 11.05.1919, Hochstätten, gef.  18.07.1941 in  Raditsch b.Zwiahel Andreyevichi ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Kiew überführt worden. Grablage: wahrscheinlich unter den Unbekannten Leider konnten bei den Umbettungsarbeiten aus seinem ursprünglichen Grablageort nicht alle deutschen Gefallenen geborgen und zum Friedhof Kiew überführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Abraham Schmidt einer der deutschen Soldaten ist, dessen Gebeine geborgen wurden, die aber trotz aller Bemühungen nicht identifiziert werden konnten.

Alfred Schwan Schütze, * 31.05.1920 in Ungstein, gef. 18.12.1941, Höhe westl. Sewastopol wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Sewastopol – Ukraine. Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Alfred Schwan zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Alfred Schneider Schütze, * 04.05.1911 in Hochstätten, gef.  20.08.1942, Sanko 2/186 Bogorodizkoje wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt. Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Bogorodizkoje / Olenino – Rußland

.Karl Jung Kanonier, * 27.12.1894 in  Hochstätten, 01.04.1945nicht verzeichnet ruht auf der Kriegsgräberstätte in Stuttgart, Waldfriedhof. Endgrablage: Block 32L Reihe 31 Grab 16955

Herbert Wendling, * 26.09.1924,  vermisst seit 01.03.1944, Bug Fluss In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kiew haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Wilhelm Weyh Gefreiter, * 26.12.1912, Duisburg-Meiderich, 22.08.1944, Romans ruht auf der Kriegsgräberstätte in Dagneux. Endgrablage: Block 4 Reihe 15 Grab 386

August Weinsheimer Unteroffizier, * 09.09.1908 Hochstätten, 05.07.1942, Baschkino ruht auf der Kriegsgräberstätte in Kursk – Besedino. Endgrablage: Block 5 Reihe 27 Grab 1618

Erich Wesel Gefreiter, * 01.12.1913 Michelsstadt, +  25.11.1943 Feld.Laz. 262 Bobruisk wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Bobruisk – Belarus

Rudolf Wagner  Leutnant, * 22.08.1923, Hochstätten, 06.11.1944, b.Lielance ruht auf der Kriegsgräberstätte in Saldus (Frauenburg).Endgrablage: Block O Reihe 6 Grab 223

Alfred Jung Obergefreiter, * 23.08.1923, Hochstedten, 14.06.1944, Klausenburg/Rum. wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Gherla – Rumänien

Der Volksbund ist bemüht, auf der Grundlage von Kriegsgräberabkommen die Gräber der deutschen Soldaten zu finden und ihnen auf Dauer gesicherte Ruhestätten zu geben. Wir hoffen, in nicht allzu ferner Zukunft auch das Grab von Alfred Jung zu finden und die Gebeine auf einen Soldatenfriedhof überführen zu können.

Helmut Arendt, * 06.10.1926, vermisst seit 01.03.1945, Posen / Oborniki.In dem Gedenkbuch des Friedhofes Posen / Poznan haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Fritz Christmann, * 11.07.1915, seit 01.01.1945 vermisst , Radom / Zwolen In dem Gedenkbuch des Friedhofes Pulawy haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Walter Christmann Obergefreiter, 20.10.1920, Hochstätten, gef.  23.07.1943, Leonforte-Agira ruht auf der Kriegsgräberstätte in Motta St.Anastasia. Endgrablage: Gruft 3 Reihe 2 Sarkopharg 29

Jakob Dick 21.03.1903,  vermisst seit 01.01.1945 Kobylje/Ostrowietz Peipussee/Rudnitza/Wetje/Samogilje a Peipussee/Sjeltschafluss. In dem Gedenkbuch des Friedhofes Sebesh haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Hans Dindorf, *  08.11.1920 Hochstätten , vermisst 01.12.1942, Kaukasus Gebiet/Ordschonikidsewki Geb./ In dem Gedenkbuch des Friedhofes Apscheronsk haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet. Sie können gern einen Auszug

Heinrich Kreischer, *  05.03.1901 Hochstätten, vermisst seit 01.1945. In dem Gedenkbuch des Friedhofes Kauen / Kaunas haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Ludwig Hess, *  21.11.1922 Würzburg,  vermisst  seit 01.12.1942 in  Stadt Stalingrad. Fast 65 Jahre nach dem Ende der erbitterten Kämpfe um Stalingrad haben Tausende Familien in Deutschland noch immer keinen Hinweis über den Verbleib ihrer Angehörigen, deren Spuren sich 1942/43 zwischen Don und Wolga verloren haben. Um diesen dennoch einen Ort des persönlichen Gedenkens zu schaffen, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Personalien der Stalingrad – Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd (Informationen zu diesem Friedhof hier) dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.
Der Name des Obengenannten ist auf dem Würfel 31, Platte 4 verzeichnet.

Paul Staab, * 17.06.1914 in Weinsheim, vermisst seit  01.01.1945 in  Russland.   In dem Gedenkbuch des Friedhofes Sologubowka haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Wilhelm Schmidt 21.08.1914 in Hochstätten, vermisst seit 01.01.1943, Stadt Stalingrad.  Fast 65 Jahre nach dem Ende der erbitterten Kämpfe um Stalingrad haben Tausende Familien in Deutschland noch immer keinen Hinweis über den Verbleib ihrer Angehörigen, deren Spuren sich 1942/43 zwischen Don und Wolga verloren haben. Um diesen dennoch einen Ort des persönlichen Gedenkens zu schaffen, hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Personalien der Stalingrad – Vermissten auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Rossoschka bei Wolgograd (Informationen zu diesem Friedhof hier) dokumentiert. Auf 107 Granitwürfeln mit einer Kantenlänge von 1,50 Metern und einer Höhe von 1,35 Metern sind in alphabetischer Reihenfolge 103 234 Namen eingraviert.
Der Name des Obengenannten ist auf dem Würfel 80, Platte 7 verzeichnet.

Helmut Grabowski Obergefreiter, 08.02.1913 Posen,  gef. 10.12.1943, 1 Km wstl. Saleneyj Gai ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte Kirowograd überführt worden.

Gerhard Bodi, * 30.07.1915, vermisst seit  01.01.1945 Tilsit / Elchniederung / Heinrichswalde/ Kuckerneese . In dem Gedenkbuch des Friedhofes Königsberg / Kaliningrad haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet.

Karl Schuster,  Oberjäger, 12.11.1921, Ludwigshafen, 19.08.1944, Roullours ruht auf der Kriegsgräberstätte in Marigny/Frankreich. Endgrablage: Block 5 Reihe 13 Grab 647,

Josef Staab Unteroffizier 08.08.1916, gef. 27.12.1944 ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hürtgenwald-Hürtgen-Kriegsgräberstätte.
Endgrablage: Grab 73

Rudolf Kraft Pionier, 07.04.1921, Ludwigshafen, 09.08.1941, H.V.Pl.d. 2.Sanko 36 mot. in Lipa, wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Lipa / Kingisepp – Rußland

Wilhelm Rudat Obergefreiter, 17.04.1915, Essen, 15.06.1942, Krgslz.2/541 Charkow ruht auf der Kriegsgräberstätte in Charkow. Endgrablage: Block 10 Reihe 44 Grab 5272

Wilhelm Senft Obergefreiter 30.11.1908, Bad Kreuznach 13.08.1943 Petrotschenkowa wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.
Nach den uns vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Wetitnewo – Rußland

Ludwig Max Beuter Ludwig Max, 06.03.1906, vermisst seit  01.09.1944, Lettland seit 01.09.1944 vermisst.
In dem Gedenkbuch des Friedhofes Saldus (Frauenburg) haben wir den Namen und die persönlichen Daten des Obengenannten verzeichnet

Emil Klein ruht auf der Kriegsgräberstätte in Weiskirchen, Ehrenfriedhof. Endgrablage: Block 1 Reihe 9 Grab 6, .Emil 23.10.1908 Aspisheim 23.05.1940 nicht verzeichnet

Banat, Galizien, Ungarn und Schweiz

Dern Johann Peter, Gemeinsmann zu Altenbamberg, * 1752, + 3.5.1789 in Dornfeld

oo Anna Maria Beisiegel, aus Gensingen. (Um 1784/85 mit Schwager Johannes Wolff nach Dornfeld Nr. 66, Bh. Lemberg in Galizien ausgewandert)
Söhne: 1.) Valentin, * 17.10.1777, + 27.10.1777
2.) Johann Martin, * 29.11. 1778
3.) Martin Peter, * …… 1782, + 29.01.1821 (Lungensucht) in Dornfeld
I. Ehe, oo Beischer Anna Elisabetha, + 30.12.1813 in Dornf. (2 Söhne)
II.Ehe, oo Schönemann Margaretha, * 1788 in Hartfeld/Gal., + 28.10.1848
in Brodky/Gal., (Alterschwäche) Beerdigt in Reichenbach/Gal. (4 Töchter)

Anmerkungen:  a.) Grundbesitz der Familie Dern in Dornfeld: 41 Korez, 12 ½ Garnetz
b.) Berufe: Ansiedler, Schänker, Bauer.

Konrath Friedrich Wilhelm, * 19.03.1820, Bildweber, Sohn von Heinrich Carl Konrath und der Elisabeth Wagner ist 1844 nach Neu Verbaßes/Ungarn ausgewandert.

Mannweiler Andreas,* 1742 (1739), + 7.10.1810  Leinenweber zu Altenbamberg, oo Philippina Thomas, von  Altenbamberg * 1742, + 30.04.1817 . ( Um 1784/85 mit Frau 4 Kindern nach Dornfeld Nr. 27, Bh. Lemberg in Galizien ausgewandert)
Kinder:
1.) Maria Elisabeth, * 1777, + 25.10.1826, Dornfeld Nr. 53/Gal.,
oo Ries  Konstantin , * 1767 in Wartenberg/Pfalz, + 11.4.1844 D.
2.) Christina Maria, * 20./~ 22.8.1779
3.) Philipp Peter, * 1./~ 4.9.1782, + 1783
4.) Johannes Andreas, um 1779 ?, + 24.06.1841(Lungensucht) in Dornfeld,

Nr. 27, oo Heydinger Eva, * 1789 in Falkenstein/Gal.

Anmerkungen:
a.)     Grundbesitz: 38 Korez, 14 ½ Garnetz
b.)     Beruf: Ansiedler, Bauer, Kolonist
c.)     Nachkommen: Andreas M., * 8.10.1809, + 28.2.1856; Daniel M. * 2.11.1830, + 25.6.1895; Elisabeth M., * 4.3.1860,

Moll Hans ist 1761 nach Modosch, im Banat ausgewandert.,

Unterschütz Anton, Gemeinsmann und Gerichtsverwandter, * 1736, + 25.02.1788
bei Brigidau/Gal. ertrunken S.d. Johannes U., luth.,
oo Anna Margaretha Diendorf.
Kinder:
1.) Philipp Friedrich, * um 1767, konfirmiert 1780, + 26.07.1848, (Sonnerhitz)
Brigidau Nr. 22,  oo Weiß Johanna Katharina Anna Maria Christina, * 1771
in Unkenbach, + 14.06.1818 (Kindbett)
2.) Maria Salome, * ……1765, oo Weissgerber
3.) Johann Peter,* 1769, konfirmiert 1782 (1784/85) + 1.06.1828 (Nervenfieber)
in Brigidau Nr. 8, oo Weiß, * 1776 in Unkenbach, + 15.01.1838,
4.) Johannes, * ….. 1772, + 2.09.1821 (Schlagfluß) in Brigidau/Gal. Nr. 24, oo

Sahling Maria Anna Elisabetha, * 1776, in Unkenbach, + 20.12.1833,

Anton Unterschütz ist am 30.09.1783, in Wien mit sieben Personen registriert, und in Brigidau/Galizien im Haus Nr. 22 angesiedelt.

Anm: Die Familie Unterschütz ist um 1784/85 nach Dornfeld/Galizien ausgewandert.
Berufe:
Anton U. Kolonist; Adam U., Schumachermeister, Schänker und Landmann um 1837,  Michael U. Schneider um 1831,1842; Andreas U., Soldat von ca.1861- ca. 1866 beim Graf Hartmann Infantrie Regiment, 1868 Grundwirt und Landmann; Peter U., Lehrer

Weber Jakob, Friseur, * 7.3.1891, ist 1919 nach Bern/Schweiz ausgewandert, er war am 1.3.1941 zu Besuch seiner Schwester Maria Brack geb. Weber in Altenbamberg,

Preussen

1.) Puff Johann Georg ist 1771 nach Pfalzdorf/Niederrhein ausgewandert. Es handelt sich um eine rein lutherische Familie. Johann Georg Puff aus ist der Stammvater aller niederrheinischen Namensträger Puff.
Er ist der Sohn des Schmiedes Johann Puff, + ca. 1756 in Altenbamberg, und der Anna Katharina Nitan, ca. 1767 in Altenbamberg, Er wurde am 13.11.1754 geboren luth. In Altenbamberg, + 8.02.1816

Oo 4.02.1781 Anna Maria Hohl, Tochter von Christoph Hohl, Badenhard(St. Goar) und Anna Maria Laux (Kraxtel bei Kastellaun),
sein Beruf war Ackersmann und Wirt, er hatte 12 Kinder, davon starben 2 als Kleinkinder und 2 Söhne im napolonischen Krieg 1812 in Rußland fielen.
Sein Beruf war Ackersmann und Wirt. In der luth. Gemeinde bekleidete er das Amt des Diaconus. Als die linke Rheinseite von 1794 bis 1814 französisch war wurde Pfalzdorf 1800 aus dem Stadtgebiet aus dem Stadtgebiet aus gegliedert und zur selbständigen Gemeinde. Von 1800 – 1802 war Johann Georg Puff der 1. Maire (Bürgermeister) von Pfalzdorf.

2.)    Thomas Friedrich, * 17.12.1759, Halbbruder von Johann  Georg Puff, seine Mutter

Anna Katharina Nitan war in zweiter Ehe mit Jakob Thomas verheiratet und hatte mit ihm ein Sohn. Dieser ging später nach Pfalzdorf, 1797 wanderte er nach Ostfriesland aus und siedelte in Plaggenburg an. Dort heiratete er am 27.10.1798 in Aurich, Anna Maria Reußin, Tochter von Georg Reuß. Aus der Ehe wird am 31.10.1799 die Tochter Maria Louisa geboren. Er stirbt am 23.10.1828 in Plaggenburg und die ‚Tochter am 27.10.1878, die mit Michael Scherf verheiratet.

Nordamerika

1.)    Aumer Peter Karl (Charles Omer) * 1815, + 1890 in Kansas, Sohn von Johannes Aumer und Katharina Kirsch ist 1845 nach Pennsylvania ausgewandert.

2.)    Beck Jakob, (* 31.08.1867) und Johannes, ( * 15.06.1869) Söhne von Christoph Beck, Ackerer und der Rosine Jung, laut Entlassungsurkunde von 21. Juni 1883 nach Amerika ausgewandert.

3.)    Betz Christian, Witwer  von Philippina Laubenstein ist um 1860/61  heimlich mit der Ehefrau Anna Maria Lahm und Kinder nach Pennsylvania ausgewandert.

4.)    Betz Johann Philipp, * 27.06.1830, Widerspenstiger, Sohn von Christian B. nach New Portvile, Grafschaft Bucks im Staat Pennsylvania.

5.)  Betz Johannes, * 11.01.1839, Bruder von Johann Ph. B., nach Rogers Ford, Grafschaft Chester im Staat Pennsylvania.

6.)  Betz Gerhard, * 29.06.1833, Widerspenstiger, Sohn von Jakob Betz, Pflasterer und Elisabeth Senn ist heimlich ausgewandert.

7.)  Brack Friedrich von Beruf Maurer und Ehefrau Elisabetha, geb. Gräff und Kinder sind 1883 heimlich ausgewandert.

8.) Braun Peter, * 22.03.1870, Sohn von Peter Braun, Küfer, ohne Erlaubnis 1887

9.) Britzius Philippina, * 29.10.1890, Tochter von Johannes Britzius I., ist am 18.09.1913 ausgewandert.

10.)   Brosius Johannes, * 27.10.1839, Sohn von Peter Br., Müller zu Altenbamberg und Leininger Agnes, ist 1885 in die USA.

11.) Christmann Wilhelm, * 19.09.1864, Sohn von Martin Chr., Ackerer und Bäckermeister und der Anna Maria Konrath, am 11.03.1881 nach Cleveland/Ohio ausgewandert

12.) Daum Heinrich, * 29.01.1853, Sohn der Eheleute Christoph Daum und Christina geb. Nell, 1872 heimlich ausgewandert.

13.) Daum Christine, * 1851, Tochter der Eheleute Christoph Daum und Christina geb. Nell, nach Philadelphia ausgewandert.

14.) Daum Maria, * 1863, Tochter der Eheleute Christoph Daum und Christina geb. Nell, nach New York ausgewandert.

13.) Dern Anna Maria, * 27.02.1882, Tochter der Eheleute Jakob Dern II. und Elisabeth, geb. Nonnengäßer, verheiratet, Ehemann war Koch von Beruf, noch vor dem I. Weltkrieg ausgewandert. (Sie war eine Schwester von Susanne Dern).

14.) Dern Katharina, * 19.09.1821, Tochter von Philipp Peter Dern, Küfer und der Katharina Wollmer verheiratet mit Heinrich Betz aus Feilbingert, um 1844 nach Buffalo, NY/USA ausgewandert.

15.) Dern Nikolaus, * 3.05.1843, Sohn von Philipp Peter Dern, Küfer und der Katharina Wollmer um 1875 nach Kalifornien ausgewandert.

16.) Dern Peter, * 19.09.1819, Sohn von Philipp Peter Dern, Küfer und der Katharina Wollmer um 1850 ausgewandert.

17.) Eickemeyer Rudolf, * 18.10.1831, + 25.1.1895, von Beruf Entdecker, Sohn von Christoph Andreas Eickemeyer ( Revierförster) und der Eva Katharina Brehm ist 1850 nach New York ausgewandert.

18.) Giloy Karl vom Steigerhof, * 11.07.1870, Sohn von Georg G., Ackerer, ist 1887 ausgewandert.

19.)  Giloy Wilhelm, *  29.07.1876, laut Entlassungsurkunde vom 23.02.1893 nach Nordamerika ausgewandert.

20.) Giloy Peter vom Steigerhof, * 1902, Sohn von Peter Giloy, in den zwanziger Jahren in die USA ausgewandert.

21.) Glas Johannetta, ist 1851 nach Cincinnati/USA.

22.) Glas Moses, Widerspenstiger ist 1864 ausgewandert.

23.) Glas Simon ist 1894 nach Cincinnati.

24.) Gottlieb Max, Dr. med., * 24.06.1887, oo Hetta Dossenheimer, Sohn von Josef G. ist kurz vor dem II. Weltkrieg in die USA ausgewandert.

25.) Gräff Anton, * 1.12.1832, Tagner und Widerspenstiger um 1854.

26.) Gräff Valentin, Tagelöhner und Katharina, geb. Müller ist 1852,.

27.) Schnitzel  Valentin, im April 1853 ausgewandert.

28.) Hamann Christian und Ehefrau geb. Degen, Hamann Karl, 34 Jahre und seine Schwester Maria, 28 Jahre, verheiratet und Kinder sind 1870 als Auswanderer in die USA registriert.

29.)  Heblich Johannes, Bäcker, * 7.7.1888, Sohn des Ludwig H. und der Elisabeth Christmann ist 1913 nach Cleveland ausgewandert.

30.) Heintz Elisabeth, * 28.03.1834, oo Valentin Alexander III. von  Kalkofen, Tochter der Eheleute Philipp H. und der Auguste Puff,  USA ausgewandert.

31.) Jung Johannes, * 31.05.1831, Sohn von Johann Christian Jung, Bauer und Kirchenvorsteher und der Rosina Puff, im Oktober 1853 ausgewandert.

32.) Jung Jakob, * 17.12.1827, + 28.05.1894 Sohn von Johann Christian Jung, Bauer und Kirchenvorsteher und der Rosina Puff, verheiratet mit Carolina Druscke, ist 1854 nach 932 W. Sommerset Str., Philadelphia, ausgewandert.

33.) Jung Peter, im März 1852 nach New York ausgewandert.

34.) Kleingärtner Johannes ist 1848 ausgewandert.

35.) Krebs Karl, Bäcker, oo Anna Maria Wirth, * 3.5.1822 Tochter von Johann Adam W., sind 1854 ausgewandert.

36.)  Laubenstein Adam ist 1852 ausgewandert.

37.) Laubenstein Peter, * 19.04.1812, Sohn von Gerhard L. ist im März 1852 mit Ehefrau Magdalena Rapp und Kinder ausgewandert,

38.) Limbach Philipp,  Schmid, mit Sohn Georg (Widerspenstiger 1848 heimlich

39.) Müller Philipp Christian, Tagelöhner zu Altenbamberg, * 31.10./~ 6.11.1791, oo 17.4.1815,   Gräff Maria Margaretha, von Altenbamberg. Um 1853 mit Kinder ausgewandert.

40.) Müller Heinrich, Gärtner, * 13.09.1887, verheiratet, 5 Kinder ist 1910 nach    Fairport N.Y. USA ausgewandert wo er auch eine eigene Gärtnerei besaß, (Bruder von Peter Müller, Windhof).

41.) Müller Johannes, * 4./~ 12.6.1836, II., oo Kilian Barbara und Sohn Johannes, * Altenbamberg 13.02.1868, mit den Eltern in frühster  Jugend nach Nordamerika ausgewandert.

42.) Puff Johannes Valentin (luth.), * Dez. 1710, + 18.05.1774, Sohn von Philipp P. ist  mit dem Schiff „Lydia“ und seiner Ehefrau nach Philadelphia, Pa, USA, am 29.09.1741 ausgewandert.

43.) Puff Zacharias, * 3.09.1843, Sohn von Jakob Puff, Ackersmann, Wirt  und Schumacher und der Philippine Dickes ist ausgewandert.

44.) Schitter Elisabetha, ledig, Näherin, ist 1883, wohnhaft in Amerika, wird  in einem   Umlage- Register  registriert.

45.) Schitter Karl, Bäcker, * 30.03.1834, Sohn von Peter Karl S. und der Katharina Jerono,  im Juli 1853 ausgewandert.

46.) Schnitzel Anton, 1850 ausgewandert.

47.) Schowalter Heinrich, *18.11.1821, Mennonit, Sohn von Christian S. vom Bangerterhof der als Deserteur registriert war, ist um 1848/49 nach New-York ausgewandert und verstorben, bzw. beerdigt am 8.09.1850.

48.)  Schowalter Jakob,  Bangerterhof und Ehefrau Veronika Schowalter und Kinder sind um 1860/61 in die USA (Bruder von Heinrich S.)

49.) Schwarzschild Markus ist um 1848 ausgewandert.

50.) Senft Valentin, * 22.03.1820, Sohn von Georg S., um 1848 ausgewandert.

51.) Stern Sigmund ist um 1863 ausgewandert.

52.) Stoffel Johann Philipp, Gemeinsmann zu Altenbamberg, Sohn des Joh. Nikolaus St., Müller zu Hottenbach, oo 4.12.1814 Anna Maria Wendling von Alsenz und 5 Kinder

53.)  Thomas Jakob um 1850 ausgewandert.

54.) Thomas Catharina, * 12.03.1871 und Thomas Magdalena, + 5.07.1872, Töchter von Jakob Thomas sind ausgewandert.

55.)  Wohlleben Wallrath (ref.) Sohn des Pfarrers Paul Wohlleben zu Altenbamberg, der als „Knecht bei Hof“ des Herzogs Ludwig Heinrich Moritz am Simmererhof beschäftigt war, ist mit Ehefrau Anna Catharina  Baumann, mit einer Gruppe von 5 Erwachsene und über 10 Kinder um 1709/10 nach Hartmannsdorf N.Y., USA ausgewandert.

56.) Zimmermann Heinrich ist Im Frühjahr 1848 heimlich ausgewandert.

Dorf im  unteren Alsenztal, Landkreis Bad Kreuznach. Das Dorf ist im Schutze der darüberliegenden *Altenbaumburg entstanden. Die Kirche im Tal unterhalb der Bommenburch (um 1215) wird im 13. Jh. mehrfach in Urkunden des Klosters Tholey genannt. Offenbar war die Kirche Ausgangspunkt der Talsiedlung, die erst um 1320, als dem „Dale“ der Baumburg das Stadtrecht verliehen wurde und den Burgnamen annahm (vgl. Dolch / Greule: Siedlungsnamen, a.a.O., S. 38).

Flurnamen geben uns Hinweise über Entwicklung in der Gemarkung und im Dorf Altenbamberg.

Im Landesarchiv Speyer befindet sich eine sehr gut erhaltene 6teilige Gemarkungskarte von 1772, darin finden wir Namen die Heute entweder ganz verschwunden sind oder nur noch im Volksmund bekannt sind. Nach der französischen Revolution  1814/15           ( Wiener Kongreß) kam es zu einer Neuordnung und   einer Eingliederung in den Freistaat Bayern im Jahre 1816. Dadurch kam es zu Veränderungen der Flurnamen im Kataster die aber  bis Heute unverändert blieben.

Weitere Hinweise stammen aus einem Gerichtsbuch von 1723, Kopie befindet sich  im  Staatsarchiv München. Urkataster von 1844 und die Chronik der Gemeinde Hochstätten. Auch von den Regesten der Grafen von Sponheim, sowie  Urkunden der Herrschaft Reipolzkirchen, Amt Altenbamberg sind interessant.

Auf den Acht Morgen
1772: Auf den Acht-Morgen (LA Speyer W/1 Nr. 76,) Vor 1993 Ackerland, jetzt Wohngebiet ( Zum Frauenkopf, Burgblick, Zum Allengrund)
Zur Zeit der Namensgebung  war diese Gewanne acht Morgen groß.

Auf dem Ackerberg:  Ackerland südlich von Altenbamberg, an der Gemarkungsgrenze zu Hochstätten, rechts der Alsenz und oberhalb der B48
1546: Am Ackenberg (LA Speyer, Zinsbuch),
1806/07: Ackerberg (LA Speyer, Zinsbuch),
1844:  Auf dem Ackerberg (Urkataster)

In der Ackergasse
1772: In der Ackergaß (LA Speyer W/1 Nr. 76,) Grünland und Freizeitgelände zwischen  Bahn und der Alsenz, gegenüber vom Friedhof, früher Garten- und Ackerland.

Im Afrika
Am Ende der Wohnstraße am Schloßberg, links oben über den Wohnhäuser, befindet sich eine Grünfläche, früher Weinbau. Aufgrund der sehr guten Sonneneinstrahlung gab man der Weinlage den Namen Afrika, nur Volksmund.

Zu Altenborn
1438: Heinrich von Lonsheim, Burgmann zu Kreuznach besitzt den Graben auf der rechten Seite des Wagenweges zur Burg (Regesten d. Grafen v. Sponheim, Nr. 4746/35)
Unbekannter Flurname, Born bedeutet Quelle

Auf dem Allengrund

1438: Heinrich von Lonsheim, Burgmann zu Kreuznach hat in der Mark von Altenbamberg den Weingarten zu altengrund (Regesten d. Grafen v. Sponheim, Nr. 4746/35)
Der o. g. Weingarten  (  Weinlage Schloßgrund) wurde noch nach  1950 bewirtschaftet, mittlerweile ist die Teilfläche von der Gewanne „Auf dem Allengrund“ bewaldet.

I. Auf dem obersten Allengrund, 1772: (LA Speyer W/1 Nr. 76,) damals Weidefläche die an den Haderwald grenzt, jetzt Privat-Wald.
II. 1670: Auf dem alten Grunt (BayHStA 407/13)

1772: Auf dem alten Grund (LA Speyer W/1 Nr. 76,) 1844: Auf dem Allengrunde (Urkataster),  Ackerland und Gehölz, nördlich vom Dorf oberhalb des Neubaugebietes.

Alte Mühle

1723: Hinter der alt Mühllen (BayHStA 407/13)

1772: In der alten Mühle/im alten Mühl Rech (LA Speyer W/1 Nr. 76,) Nach 1815 nur noch Volksmundbezeichnung; Wiesengrundstücke die am Weg  links Alsenz angrenzen zwischen dem ehemaligen Bahnübergang 2214 am Windhof und der Fischerhütte
Wahrscheinlich stand in der Flur eine Mühle.

Bachgarten

Originaltext von 1760 La. Speyer C 23: zwischen den  zwei Brücken durch Hochwasser in der Nacht 10.11. Julis  1760 unbrauchbar.
Vermerk von 10.01. 1809, bei der Nationalgüterversteigerung: 11 Aren oder 53 ½ Ruten Garten zwischen den Brücken, herrührend vom Fürsten von Isenburg gelegen zu Altenbamberg und verpachtet an Martin Hahn daselbst; angeboten 100 Franken.
Gemeint ist die Fläche auf der das  Gasthaus Linde  steht, Erbaut von Karl Schitter 1845.

Im Bangert

1772 Im Bangert (LA Speyer W/1 Nr. 76,) 1844: Im Bangert (Urkataster)
Teilweise Gartengelände und teilweise brachliegende Rebflächen hinter dem Bürgerhaus, bzw. unter der Auffahrt zur Altenbaumburg. Bangert bedeutet Baumgartenfeld.

Am Bangerterfelde: Ackerland zwischen Bangerthof und Feilbingerter Sportplatz
1772: Bangerter Land
Bangerterhof
1788 Hof Banngarten/ Baumgarten (Widder Kurpfalz Bd IV, S. 135)
1837 Bangerterhof ( Frey Pfalz Bd. III. S. 316)
1916 Bangerterhof mit 7 Einwohner (Mo VI.)
1961 Bangerterhof mit 3 Einwohner ( Mü Ob.)

Bartholomäsloch
1723: Im Bartholomeß = Loch(BayHStA 407/13), 1772: In dem Bartolomeus-Loch,
Grünlandfläche hinter dem Pfaffenwald, bzw. rechts der K 85. Vermutlich hat der Flurname einen religiöse Bedeutung.

Am gebrannten Baum

Mittlerweile Unland, rechts der B 48, Richtung Bad Münster am Stein-Ebernburg, vor der Eisenbahnunterführung. Vermutlich steht der Name im  Bezug eines Baumes der durch Blitzschlag oder ähnliches verbrannt wurde.
Vermerk von 1772,  im Volksmund nicht mehr bekannt.

Becherstaller Weg
1723: Ahm Becherstaller Wegh; 1772: Am Becherstaller-Weeg und  Im Becherstall (LA Speyer W/1 Nr. 76); 1844: Am Becherstaller Weg (Urkataster)
Acker- und Grünland am Sonnenhof, links der Asphalt – Straße. Die Gewanne ist becherförmig auf einer Landkarte vor der Flurbereinigung 1954 zu erkennen.

Bergloch:

1772: Am Bergloch (LA Speyer W/1 Nr. 76),
Diese Bezeichnung haben nur wenige Grundstücke die sich zwischen Alsenz und B 48 hinter der Straßenkurve am Dietzenberg befinden.

Es ist zu vermuten das sich in der Nähe ein Bergwerksstollen befand.

Bernhardschlößchen

1723: Ahm Berndtß Schlüssel, ( Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
1772: Altes Schloß (LA Speyer W/1 Nr. 76,) Vorburg der Altenbaumburg
1844 Am Bernhardschlößchen (Urkataster ) Weinberge westlich an der B 48 und  in der Ruine Treuenfels, der Name steht vermutlich im Bezug eines Ritters der Raugrafen.

Bremroth

Teils Felsiger Boden mit  niedrigem Baumbestand und  liegt oberhalb vom hintersten Teil des Kehrenberg, größtenteils im Hangbereich, seltene Pflanzen sind in dem Gemarkungsteil zu finden
Vermutlich der Name im Bezug zu Brombeerhecken und eine Rodung erfolgte.

Am Brücklocher Hofe
Am Brücklocher Hof gelegenes Acker – und Grünland

1805: Brücklocher Hof, ein Erbbestandsgut, dieser liegt Süd Südöstlich ¾ Stunde von Alten Bamberg entfernt auf der Höhe an der Fürfelder Gemarkung. Zu diesem Hof gehören 37 Morgen  9 Ruthen Ackerland,  und 2 Morgen Wiesen, also überhaupt 39 Morgen 9 Ruthen, Von diesem Hofguth hat der Besitzer jährlich 82 f an Geld, 5 Malter Korn und 5 Malter Gerst und 10 Malter Spelz an Pacht zu entrichten, wogegen er jährlich 10 Klafter Holz aus der herrschaftlichen Waldung zieht.

Der  Brücklocher Hof  wird  13. Jahrhundert als Besitz  vom Kloster Tholey erwähnt.

Bruchwiese1638: In den Brugwiesen, (Besichtigungsprotokoll vom 15.5.1638);
1725: In der Bruchwiese (Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
1772: Die Bruch –Wieß/An der Bruchwieße(LA Speyer W/1 Nr. 76,) 1844 In der Bruchwieße, früher Ackerland, mittlerweile Gewerbe- und Wohngebiet.
Der Name Bruchwiese steht im Bezug zu der Topographie (Geländeform).

Bitters Au

1638: Uff  Friedrichsau (Besichtigungsprotokoll vom 15.5.1638)
1670: Auf Friedrichs Au/Aw ( Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
1772: Auf Fliedersau, (LA Speyer, W1, Nr. 76)
1844: Auf Bitters Au, (Urkataster) Wiesengelände entlang rechts Alsenz, grenzt an die Gemarkung Ebernburg, Zufahrt an der B 48 über die Brücke gegenüber vom ALDI

Botzen Werth,

1772:  Auf Botzen Werth (LA Sp., W1, Nr. 76)
Gegenüber vom Wohngebiet Treuenfels, bzw. zwischen B 48 und der Alsenz, nach 1816 nur noch Volksmundbezeichnung, nur noch bei wenigen Bürger bekannt.
Nach 1816 im Kataster auf der Leimenkaut.

Butter Grether Wiese

1720: Ahn der Butter grunen Wiese ( Gerichtsbuch BayHStA 407/13),
1772: Butter  Kraeth-Wiese; (LA Sp., W1, Nr. 76) vor einigen Jahren wurden Fischteiche in dem Wiesental angelegt und grenzt an das Daubhaus (Landesforsten)
Feuchtes Gebiet und daher sehr gute Voraussetzungen für Butterblumen. Nur noch Volksmund.

Auf dem Damme

1720: Ahm Dahm, (Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
1844: Auf dem Damm (Urkataster)
Sportplatzgelände  und umliegendes Flächen an der K 85, früher feuchte Wiesen.

Daubhaus

Wald der sich vom Altenbamberger Sportplatz in Richtung Schäferplacken erstreckt.
1755: 49 Morgen Bauholz ( Landesarchiv Sp. C 23 Nr. 83)
Ob der Name Daubhaus im Bezug von Faßdauben steht , die von Eichen zur Herstellung von Weinfäßer benötigt wurden ist nicht bekannt.

Dietzenberg

1720: Ahm Dietzer Bergh (Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
1772: Der Dietzenbergund unter dem Dietzenberg LA Speyer, W1, Nr. 76
1844: Auf dem Dietzenberge (Urkataster)
Wald und brachliegendes  Ackerland  oberhalb des Wohngebietes am Treuenfels.
Zu den Erbauer der Burg Treuenfels 1357,  gehörte auch der Ritter Dietz von Wachenheim.Der  vom Treuenfels naheliegende Berghügel Dietzenberg könnte evtl. im Bezug des genannten Ritters stehen.

Am Dicken Stein,

1720: Ahm dicken Stein (Gerichtsbuch BayHStA 407/13)
Unbewirtschaftete Rebflächen am Sonnenhof , der Name  steht im Zusammenhang
des Felsgesteins. Unland zwischen Sonnenhof und Wolfersberg

Am  Dreibuchenhang

Walddistrikt oberhalb vom Kehrenberg, früher Privatwald, jetzt Landesforsten
Am Eilebacherhang : Teilgebiet der Weinlage Kehrenberg
1370-1387:Hermann Boos v. Reipoltskirchen, gen. Sonne hat von Philipp Grafen v. Nassau besitzt 2 flecken Wiese in der ylenbach bei Altenbamberg Regesten der Grafen v. Sponheim, Nr. 4745/227
1819: Distrikt Eulenbacher Hang
Der Name geht auf den vorbei fließenden Eilebacher Wasssergraben zurück.
Die Waldfläche wurde versteigert und ein beachtlicher Teil kam in Besitz von Christoph Schneider, von Ebernburg, der um 1821 die Fläche mit Reben bestockte.

Fachreche
1772: Auf dem Fachreche
mittlerweile bebaute Flächte, im II. Bauabschnitt, links Eisenbahnlinie von Altenbamberg
davor Ackerland, zwischen dem Weg (teils Fußweg und teils Wohnstraße), der zum Rückberg führt in Richtung Ebernburg und der Villa Rödelstein.  Das Areal liegt über Mühlenwehr von Altenbamberg, das im Volksmund auf dem Fach genannt wird.

Fallbrucker Weg

Unbekannter Flurname, wird 1772 noch vermerkt. Weg der über den Holzenberg zum Fallbrücker Hof (an der B 420, Gemarkung Winterborn), führte. Der im Besitz der Cronberger war, die auch Lehnsherrn von Altenbamberg ( 1510 –1704) waren.

Flachsstücke (noch aktuell)

1772: Im Flachs-Garthen, (LA Speyer, W1, Nr. 76) 1844: Am Flachsstücke (Urkataster). Bebaute Fläche zwischen  der B 48 und der Alsenz in der unteren Teil der Hauptstraße. Vermutlich war  Flachs die ursprüngliche Nutzung in der Gewanne.

Frauenbrunnen:
Am Kindergarten und Bürgerhaus in Altenbamberg

1438:Heinrich von Lonsheim, Burgmann zu Kreuznach besitzt den Weingarten zu frauwenborn über dem Weg gegenüber dem Garthen, (Regesten d. Grafen v. Sponheim, Nr. 4746/35)
1772: Am Frauenbrunnen; Mittlerweile  unbekannter Flurnamen.
Vor einigen Jahren waren die angrenzenden Weinberge noch bewirtschaftet und eine Quelle befindet sich  auf der Rückseite vom Bürgerhaus.

Füllenäckern

früher größtenteils Ackerland
1772: In den Füllen – Aecker
Grünland, Gehölz und Obstwiesen die Rechts von dem Weg liegen,  der von der  K 85 zum Holzenberg führt. Der Name steht wahrscheinlich im Bezug zu dem guten Boden in der Gewanne.

Gänsewieß
1772: Die Gäns Wieß; In der Gänßwieß,
Zum Teil Brachliegendes Grünland an der Alsenz, vom ehemaligen Bahnübergang 2212 bis kurz vor Hochstätten, vermutlich ursprüngliche Nutzung als Gänseweide. Nur noch im Volksmund bekannt.

Im Gänseberg
nur  Volksmund, Katastername auf der Hessel,
Brachliegendes Weinbergsgelände, hinter der Gewanne Liebenhöll bis zur Gemarkungsgrenze von Hochstätten

Am, Hinter und Vor dem Gemeindewäldchen

1772: vor dem gemeine Waeldgen, Das gemeine Waeldgen, Unter dem Gemeime Waeldgen, 1844: Vor dem Gemeindewäldchen, Hinter dem Gemeindewäldchen:

Unter dem Gemeindewäldchen (Urkataster)
Früher Ackerland, jetzt Obstwiese, Grünland und Wald, Areal an der K 85 zwischen dem Holzenbergerweg ( rechts Füllenäcker)  und Pfaffenwald.

Auf dem Gericht:

Der Name auf dem Gericht ist auf Wanderkarten und ähnliches zu finden, gemeint ist ein Teil der Ebernburger Gemarkung und auch der obere Teil der Gewanne Rädelsheck/Altenbamberg. Diese Anhöhe weist auf das Gerichtswesen im Mittelalter hin. Hier lag die Ausübung der Gerichtsbarkeit in den Händen der Grundherrn.
Besichtigungsprotokoll über die Grenzsteine der Gemarkung Ebernburg vom 15.05.1638
30 Stein: Erstgemelter scheid den Berg weiter hinnauf uff Cronert bey dem Hofgericht uff diesen dreißigsten, welcher ist ein 4eckiger gehauener stein mit Sickingisch und Cronbergisch wappen und der Jahr Zahl 1598 – scheidet als noch Ebernburg und Bamberg
32. Stein: „Vorgedachter in den eschen weiset auff diesen ungehauenen viereckigen stein auf der Heid am Bamberger Kirchwald- mit Sicking = und Cronbergisch wappen und der Jahrzahl 1598.
33. Stein:  Dieser steht auf dem Judenkirchhoff – ist ein hoher dreyeckiger stein
mit Sicking = und Cronbergisch wappen und der Jahrzahl 1550 – scheid Ebernburg und Veyl, auch Bamberg – und endet sich hiermit Ebernburg und gehet nun auf Fellen zu, da Ebernburg und Veyl zusammen kränzet.
Das Protokoll von 1638 gibt uns den Hinweis, das es  sich  hier um  einen historischen Ort handelt, wo die Gemarkungen von Altenbamberg, Feilbingert und Ebernburg zusammen angrenzen. Wahrscheinlich sind vor dem 30jährigen Krieg  von den genannten Gemeinden die Juden auf dem o.g. Friedhof bestattet worden.

Auf dem Großwörth

1595: auf Tingerswerth ( Gerichtsbuch von 1723)
1772: Auf dem großen Werth, Auf dem Diethers Werth
Grünlandfläche ( früher Ackerland) zwischen  der Alsenz und dem Weg auf der Lach im hinteren Teil.
Der Flurteil grenzt an die Ackerfläche, auf dem die Wüstung „Etzingen“ sich befindet, vor Ort man erkennen das ein Mühlgraben dort gewesen kann.

Hackenheimer Schlag

1772: Der Hackenheimer Schlag
Wald auf dem Holzenberg, der Eigentum der Gemeinde Hackenheim war.
Mittlerweile als Flurname unbekannt.

Haderwalde

1772: Der Hader Wald, der Gemeind Altbamberg gehörig LA Speyer, W1, Nr. 76
Die Gemeinde Altenbamberg versteigerte 1823  den Eichenwald Zuschlag bekam Jakob Dern, Adjunkt von Altenbamberg. Das  ca. 8 ha große Areal kam  um 1930 wieder in  den Besitz der   Gemeinde. Wald auf felsigen Standort und das Holz, bzw. Rinde wurde für die Lohrinden-Gewinnung verwendet.

Hahnenburg:

Knapp vor der Gemarkungsgrenze zu Hochstätten, rechts der B48 und über der Bahnlinie stand ein winziges Bahnwärterhäus´chen. Der Streckenwärter darin hatte einmal drei Bahnübergänge zu bedienen, die Schranken zu schließen und wieder zu öffnen. Der Name „Hahneburg“ geht auf einen langjährigen Schrankenwärter namens Jakob Schmitt aus Altenbamberg zurück, der sich in seinem  Gebäude  sicher fühlte wie in einer Burg. Er heiratete eine Witwe mit dem Namen Hahn und hieß zur Unterscheidung von anderen Leuten namens Schmitt fortan „Hahneschmitt“; Volksmund.

Hamscheid:

1772:Des Hamscheidgen, Im Hamschied, In den Hamschied LA Speyer, W1, Nr. 76
Grünland (Biotopfläche), Wald und Weinberge und  zwischen Maiwald und dem Rotenberg

Im Hasenacker:

Katastername nach 1816 „unter dem Hochstätterwege“
1595: Im Haasenacker,
Areal  zwischen Bahn ( B 48) und Alsenz, an der Gemarkungsgrenze zu Hochstätten
Durch die Schließung des Bahnübergang 2211, wird das Ackerland nicht mehr bewirtschaftet. Ist im Volksmund, nur  noch bei  den Hochstätter Bürger die früher Eigentümer waren bekannt.

Im Härrich

Brachland das an der Zufahrt zur Altenbaumburg liegt, bzw. grenzt an den Burgwald
1723: Ahm groben Harrig
1772: Auf dem Herig
Name steht wahrscheinlich im Bezug zu dem geringer Boden.

Auf der Hessel:

Gewanne südwestlich der Gemarkung entlang der Gemarkungsgrenze zu Hochstätten und Feilbingert, am Hang Brachland, auf der Hochebene Weingärten und in der Talmulde Grünland und Wald.
1546: Auf der Hesseln (Zinsbuch La Speyer). Nach Ernst Christmann ist der Name mit Haselstrauch, Zweig und Rute zu sehen.
1723:  Heßel; 1772: Auf den Hesfelden

Am Hesselerweg:

Ackerland in der Nähe vom Sonnenhof, kurz vor dem Bahnübergang 2213 führt ein Wirtschaftsweg  Berg aufwärts
1772:  In den großen Aeckern

Unterm Hochstätter Wege

Ackerland zwischen der B 48 und  der Alsenz
Kurz vor der Gemarkungsgrenze zu Hochstätten

Auf dem Holzenberg
1720: Auf dem Holtzberg; 1772: Holtzberg Gemeindewald; 1844: Auf dem Holzenberge Acker-, Grünland und Wald, südwestlich gelegen von Altenbamberg, grenzt teilweise an die Gemarkung Hochstätten, bis 1875 Staatswald, danach Gemeindewald.

Auf der Huh

1772 Ober dem Hochstätter Weg,
1844: Auf der Huh; Gehölz, Grün- und Brachland, links der B 48 und vor dem Lettwald

Am Isaakswäldchen

1772: Der Isaaks Rech; Obig dem Isaaks Rech; Vor dem Isaaks Rech
Nur noch  im Volksmund bekannt.
Waldfläche oberhalb vom Grillplatz und  unterhalb der Gewanne Hessel.

Im Judengraben:

Früher Weinberge, heute Wohngebiet ( Am Schloßberg )
Um 1750 wird am Anfang der Gewanne ein jüdischer Friedhof errichtet.

Hinter der Kirche:

Wald und Weinberge am Fuße des Rotenberg
1772:  Hinter der Kirch, Unter der Kirch und an der Kirch

In der Kirchenwiese

Volksmund Bezeichnung, für den nördlich am Rotenberg angrenzenden Wald.
Das obere  Waldstück ist im Besitz der Pfründe in Speyer und der Kirchengemeinde Ebernburg-Altenbamberg.

Im Käs

1725: Im Kreß
1772: Im Kaeß, LA Speyer, W1, Nr. 76, I, 1844 Käs, /Urkataster
Reitplatz und bebaute Fläche (ehe. Industriegebiet von Altenbamberg) zwischen der Firma Ruhl und dem angrenzenden Ebernburger Gemeindewald.
Käs kann Erdklumpen bedeuten, möglicherweise auch von althochdeutsch kes = Eiswasser. Die Schattige Lage, schwerer Boden und  teilweise sehr  feuchtes Gebiet in der Gewanne sind identisch mit der o.g. Bedeutung.

Kehrenberg

Weinlage im Verlängerung von der Lage Treuenfels
1723:Item Ein halb Viertel wingert in den Kehren von Hans Velten Nieddan, gef. Oben Johannes Klingen-Schmitt und Johannes Ebler umb fl 23 alb 4d.

Lach:

Volksbezeichnung, zwischen und Alsenz und Bahn, Zufahrt über den Bahnübergang 2213.
Das Wort „Lache“ ist wie folgt zu erläutern: Flache, vielfach trockengelegte Pfütze (Tümpel, seichte Stelle). Man findet den Namen auch in der Dialektabkürzung „Lach“.

Auf der Lärrer Schee:

Zufahrt von der B 48gegenüber vom Aldi
Größtenteils Bad Münster am Stein- Ebernburger Gemarkung. Schriftliche Nachweise sind uns nicht bekannt, nur im Volksmund. Im Kataster Frauenwörth

Im Laurentiusberg:

Weinberge, die  größtenteils nicht mehr bewirtschaftet werden.
Im Jahre 1894  wurde  ein Teil vom Distrikt Maiwald veräußert, die  mit Kastanienbäumen bestockt war.

Auf der Leimenkaut

1772: An der Leimenkaut (LA Speyer, W1, Nr. 76, I,)
1862 wird dem   Ackerer Johann  Schlich die Genehmigung  zur Errichtung und zum Betreiben einer Ziegelbrennerei auf seinem Grundstück, Pl. Nr. 1318 ½  auf der Leimenkaut erteilt. Links der B 48 Wohngebiet am Treuenfels und rechts Grünland.
Leimenkaut heißt nichts anderes als „Lehmgrube“. (Gemeindearchiv Ebernburg)

Lettwald

Geweindewald an der B 48 in Richtung Hochstätten
1772 Lettwald; (LA Speyer, W1, Nr. 76, I), nur noch Volksmundbezeichnung
Vermutlich im Bezug zu dem schweren Boden den man vor Ort vor findet.

Auf der Liebenhöll

1772: Auf Lieben Höll
Ackerland links und rechts der Bahnlinie ca. 1,5 Km vom Dorf entfernt RichtungHochstätten
1376: Die Witwe des Raugraf Wilhelm Kunigunde von Sponheim, in II. Ehe mit dem Grafen Ludwig von Rieneck vermählt, verkaufte 17 4. 1376 den beiden Pfalzgrafen Ruprecht I. und II. des ehemals Rauhgraf Konrad den Alten gehörige Hinterhaus von der Altenbaumburg, ihren Teil an dem Tale, den Hof zu Etzigen ( jetzt Wüstung „Itzinger oder Metzinger Flur bei Altenbamberg und ihr sonstiges zu Altenbaumburg gehöriges Besitztum für 1200 Gulden.
Ackerland mit dem Flurname „auf der Liebenhöll“ das zwischen der Bahn und Alsenz liegt, also im hinteren Teil,  genannt der Lach sind die Spuren von dem  verwüsteten Hof „Etzingen“ zu finden. Während dem II. Weltkrieg ist der Landwirt Emil Geib sen. und  Sohn Werner, beim Pflügen mit ihrem Pferdegespann in ein altes Kellergewölbe eingestürzt.
Beim Bahnbau 1869/70 fand man  dort Hockergräber, die sowohl der Steinzeit als auch der   Bronzezeit stammen können.

Hier handelt es eindeutig um eine sehr frühe Ansiedlung im unteren Alsenztal
Noch vor einigen Jahren wurde von älteren Einwohner von Altenbamberg und Hochstätten berichtet, das der Hof Etzingen  vor vielen Jahrhunderten im Besitz eines Kloster gewesen sein soll. Deren Bewohner sollen sich unsittlich verhalten haben und daher hätte man der Gewanne den Namen „Liebenhöll“ gegeben.

Löcherichten Wiese:

Grünland das unterhalb des Sportplatz liegt
1772. In den loerchen Wiese; feuchtes Gebiet
Grünland, bzw. Biotop das unterhalb des Sportplatz an der K 85 liegt.

Maiwald

1772: Herrschaftl. Wald Meyen
Waldfläche (Buche und Douglasien) westlich vom Altenbamberg, im Besitz der Landesforsten

Matzengrund, Volksmund

Gemeint ist eine Schlucht im hintersten Teil  vom Kehrenberg, am Staatswald
Matzen bedeutet ungesäuertes Brot bei jüdischen Riten.

Metzinger Rech

1670: auff Etzingen (BayHStA 407/13),
1772: An dem Mitzinger Rech,
1844 Am Metzinger –Rech, (Urkataster),
Ackerland südlich von Altenbamberg über den Bahnübergang   2213, zwischen Bahn und Alsenz im vorderen Teil. Der Name steht im Bezug zu dem  Hof Etzingen der sich unmittelbarer  Nähe befand.

In den Morschäckern:

Ackerland an der Gemarkungsgrenze ( Fahrradweg) zu Hochstätten gelegen, größtenteils Hochstätter Gemarkung.
1350: Morschackir (Lagerbuch Kloster Disibodenberg),
1772: Auf den Morsch Aecker
Morsch = Sumpf, ( Pf. W. IV.)

Motzenknopf oder Motzenkopf

Am Wanderparkplatz Hirschsprung, bzw. an der Auffahrt zur Altenbaumburg
1772: Auf dem Motzenknopf;  nach 1816 nur noch Volksmund

Am Mühlbrunnen

1812: Am Mühlbrunn( Erwähnung  von einem Acker, bei der Nationalgüterversteigerung).
Grundstücke  zwischen dem Mühlbach und  dem Weg zu Altenbaumburg, Name noch aktuell.

Im Mühlenflur

1754 Das Währt, (Temporalbestandsbrief 18.3.1754 La. Sp. Nr. 73)
1772:  Der Mühlwerth, Garten- und Grünland zwischen Alsenz und Mühlteich gelegen
War schon  immer im Besitz des Eigentümers der Mühle, bis auf ein Gartengrundstück  der Familie Aumer, die von 1725- 1780, als Pächter der Mühle erwähnt werden.

Am Narrenbrunnen:

Wohngebiet am Schloßberg, rechts von Straße  und Brachland nördlich vom Bernhardschlößchen, früher zum Teil Weinberge.
Im Bereich des untersten Wendeplatz  am Schloßberg, war  früher eine  Quelle vorhanden mit unterschiedlicher Quellschüttung.  Vermutlich wegen des unregelmäßigem Zulauf des Wassers, gab man  ihm den Namen Narrenbrunnen.

Im Nassauer Feld

1844: Das Nassauer Feld am Brückloch
Ackerland am Brücklocherlocher Hof ( rechts der K 85 ) und war bis zur franz. Revolution, im Besitz des Fürsten  von Nassau –Weilburg.
25 Morgen in der Altenbamberger und 15 Morgen Fürfelder Gemarkung.

Nassauer Schlag

Gemeindewald und angrenzendes Ackerland über dem Nassauerfeld
Der Gemeindewald wird im Volksmund „an der strammen Hecke“ genannt.

Neuberg/ im neuen Berg

1772: Unter dem Neuenberger Wingert
Brachliegendes Rebland an der Auffahrt zur Altenbaumburg

Im Neuhäuschen

1772 Im neuen Haeusgen LA Sp., W1, Nr. 76, ehemaliges Ackerland wo heute ein Supermarkt (Aldi) darauf  steht. Man könnte davon ausgehen, in dieser kleinen Gewanne möglicherweise  ein kleines Gebäude stand. Nähere Hinweise sind nicht bekannt.

Am Pfaffenwald:

Waldfläche der Gemeinde an der K 85 und kurz vom Bartholomäusloch

1772: Pfaffenwald und Hinter dem Pfaffenwald
Nach 1816 nur noch Volksmund

Am Pfarrwäldchen:

Ca. 1 Km vom Ort in Richtung Hochstätten an der B48 gelegenes Ackerland und  kleines Waldstück, in dem Waldstück befindet sich ein stillgelegter Steinbruch, indem die Steine für das Bad Münsterer  Kurhaus im Jahre 1875 gebrochen wurden. Acker und Wald war früher im Eigentum der Pfründe in Speyer.

Im Plaul

Die Gewanne  ist auf der hist. Karte von 1772, zwischen dem Fachreche und der Achtmorgen zu finden, mittlerweile ist der Bereich Wohngebiet im II. Bauabschnitt des Neubaugebietes von Altenbamberg,  nach 1816 unbekannt.

Im Rotenberg

Weinberge  oberhalb vom Friedhof Altenbamberg
1772:  Im Roten Berg
1772: wird  das Areal vom Friedhof, „ Unter dem Rothenberg“ genannt.

Auf der Rädelsheck

1772 : „Rothenberger Schlag inous Rädelsheck“
Ackerland oberhalb vom Rotenberg und  Wald in der Kirchenwiese (Volksmund) grenzt an die Gemarkung Feilbingert und Ebernburg.  Auch  Weinberge im oberen Teil ( roter Boden) der Weinlage Rotenberg sind im Kataster mit dem Flurname Rädelsheck vermerkt, auch eine Waldrodung  wurde 1894 vorgenommen.
Am Rödelstein
1772:  Im Rötelstein
Die Villa Rödelstein und der Frauenkopf mit dem  umliegenden Areal gehört zur Gewanne Rödelstein. Der Name Rödelstein,  Rädelsheck und vermutlich auch  vom Rotenberg  steht im Bezug zu dem vulkanischen Gestein das zum Kreuznacher Rhyolith gehört, das man mit einer rötlichen  bis weissen Grundmasse vorfindet.

Auf dem Schäferplacken.

Waldareal  an der Gemarkungsgrenze zu Bad Münster am Stein-Ebernburg, Bad Kreuznach und ca 150 entfernt vom Dreiländereck, Freilaubersheim (Großherzogtum Hessen – Nassau; Altenbamberg, (Königreich Bayern) und Bad Kreuznach ( Königreich Preußen)
Zwischen dem Weg der nach Freilaubersheim und Fürfeld führt, findet man die Hünengräber aus der Hallsteinzeit (850 Jahre v. Christus). Im Bereich der Hünengräber finden wir eines steinernes Kreuz ( aus der Zeit von 1610-1620, nach der Sage nach, soll ein Schäfer ermordet worden sein. Auf der Karte von 1772 sind um den Schäferplacken einige Flächen als Weideflächen eingezeichnet.

Auf dem Schleifenacker

Die Gewanne  ist auf der hist. Karte von 1772,  rechts von dem Weg , der von B 48 über dem Bahnübergang zum Neubaugebiet Abschnitt II.,  zu finden. Bebaute Fläche in der Hauptstraße und im Bereich der Eisenbahn, im Volksmund unbekannt und nach 1816 auf einer Karte  nicht mehr zu finden.

Schloßberg:

1772:  Der Schloßberg (LA Sp., W1, Nr. 76)
Weinlage Schloßberg (Weinberge um die Burg und auf dem Steigerhof)  und Waldfläche oberhalb der Altenbaumburg der sich bis zum Schäferplacken erstreckt.
1772: Hinter dem alten Schloss in dem Graben, mittlerweile unbekannt.
Es handelt um den alten Fahrweg am Judenfriedhof, der von der Straße „Am Schloßberg“ zu der Burg führt.
Die Altenbaumburg wird 1772: „ Rudra des alten Schloß“ vermerkt.
Schmäling; 1723: Unter Schmäling (BayHStA 407/13),Herr Pfarrer Senfft  besitzt ein groß Stück so genannte Kirchenwieß
1772: Im Schmäling (LA Sp., W 1, Nr. 76) Bezeichnung eines kleinen Waldstück in der Kirchenwiese. Im Volksmund ist der Name uns nicht mehr bekannt, es handelt um ein schmales Grundstück, vermutlich der Name

Schmehweg:

1720: Ahm Schwanwegh ahm Bergh, (BayHStA 407/13)
1772: Im Schmehweg
Am Ende der Gewanne Narrenbrunnen, kurz vor der Schneid, früher Weinberg von Friedrich Reichard am Weg der zum Bernhardschlösschen führt,  nur noch Volksmund.
Auf dem unterliegende Weg (Nordseite) liegt der Schnee im Winter am längsten, könnte möglich sein, das es im Bezug zu der Namensgebung steht.

In der Schwabach: 

Brachliegendes Grünland ( seit einigen Jahren zum Teil Gehölz)an der Gemarkungsgrenze zu  Ebernburg. Zufahrt am Wanderparkplatz Hirschsprung
In einem Besichtigungsprotokoll über die Grenzsteine der Gemarkung Ebernburg vom 15.05.1638, wird die Gewanne „in der Schwabach“, Gemarkung Altenbamberg schon erwähnt.  Ein Wasserlauf findet man in dem kleinen Tal vor, was Silbe „Schwa“ bedeutet ist uns nicht bekannt. Um 1600 ließ sich eine Familie aus  Schwaben   in Altenbamberg nieder, ob es damit etwas zu tun ist unbekannt.

In den Steckwiesen:

1772: In der Steckwies
Gartenland rechts hinter der Unterführung nach Bad Münster am Stein – Ebernburg.

Am Steg: 1

1772 Steeg –Acker; Über dem Steeg (LA Sp., W1, Nr. 76)
1844: Auf den Stegäckern, Am Steg, über dem Steg, noch aktuell.
Bebaute Fläche zwischen B 48 und Alsenz,  auf dem Windhof und Teile der alten Mühle, bzw.  Grünland  an der Bahnlinie.
Früher führte nur Steg  zu der Gewanne und zum  südwestlichen Gemarkungsteil von Altenbamberg, auch eine Furt ist einige Meter flußabwärts auf der Karte von 1772 eingezeichnet.

Am Steigerhofe

1772: Auf der Steyg
1805: Der Steyer Hof, dieser liegt ebenmäßig an der Fürfelder Gemarkungsgrenze, nordöstlich ¼ Stund vom Brücklocher Hof und 1 Stund von Alten Bamberg entfernt. Er besteht aus 67 Morgen ¼ Morgen 9 Ruthen Ackerland, 3 Morgen Wiesen, 1 Morgen Wingert, 30 Morgen Ödes Land, Also aus 101 ¼ Morgen 9 Ruthen es ist ebenmäßig ein Erbbestandsgut, wovon jährlich 100 f an Geld, 5 Malter Korn, 5 Malter Gerst und 10 Malter Spelz Pacht entrichtet wird. (Landesarchiv Speyer)
Auch  der Steigerhof war im 13. Jahrhundert schon im Besitz vom Kloster Tholey.

An der Steingrube

1772: In der Steingrub
Brach- und Grünland  an der Kreisstraße 85 zum Steigerhof, bzw. kurz vor der Einmündung in den Kehrenberg. In der Nähe liegt ein stillgelegter Steinbruch der Familie Schitter von Altenbamberg.

Über Stembach

Vermerk aus dem Gerichtsbuch von 1723: Item 1625 zwey Acker über stembach Erkaufft geforgt oben Velten Reicherts Erben unten Matheß Priger, Kosten für diese Stück 80 fl.,  Flurname und  der Bereich ist heute unbekannt.

Teufelsfels

1756: Teuffelfelß, 1756 wird ein Mühlenteich erwähnt am Teufelsfels
( Vermerk aus einem Beschwerdebrief von der Gemeinde an den Landesfürsten, 9.9.1756)
1772: im Teufelsfels(LA Sp., W 1, Nr. 76)
1844: Am Teufelsfels (Urkataster)
Der vordere Teil der Weinlage Treuenfels am Anfang der K 85
Vermutlich hat der Name eine historischen Hintergrund, kurz vor Erbauung  vom Bernhardtschlösschen, kam an diesem Stelle zu einer Belagerung von dem Heer des Mainzer Bischofs, der die Altenbaumburg angreifen wollte, konnte aber  durch die Raugrafen von Neuenbamberg verhindert werden.

Traubenfels

1370-1387: Hermann Boos v. Reipoltskirchen gen. Sonne hat von Philipp Grafen v. Nassau 2 Morgen Weingarten unten an Truwen (Treuenfels) (Regesten der Grafen v. Sponheim, Nr. 4745, Nr. 227
1667: Dreyfelß (BayHStA 407/13), 1670:  treyfelß (BayHStA 407/13),
1723: Draufelß (BayHStA 407/13),
1772: Traubenfels  und Hinter der Taubenfels(LA Sp., W 1, Nr. 76) 1844: In dem Traubenfels (Urkataster)
2000: In dem Traubenfels, der hintere Teil der Weinlage Treuenfels
Der Name steht im Bezug zu dem Anbau von Weinreben.

Im Volksheimer Schlage

1543: Volxheimerwaldt (Weistum v. Hochstätten)
1772: Der Volcksheimer Schlag
1844:  Im Volksheimer Schlag
Ackerlandfläche oberhalb vom Bartholomäusloch,  westlich die Waldfläche Holzenberg und östlich der Birkenwald der Gemeinde Fürfeld, um 1800 noch  im Besitz der Gemeinde Volxheim. 1844 besitzt Andres Guttenberger Erben von  Kreuznach den gesamten Wald von 54 Tagwerk im Volksheimer Schlag, Gemarkung Altenbamberg. Später wurde das Areal an  verschiedene Höchstätter Bürger aufgeteilt und eine Waldrodung erfolgte.

Volksheimer Schlag auf der Steyg

Die Gemeinde Volxheim verkauft im Jahre 1827,  Wald im Volksheimer Schlag, 5 Morgen, 90 Ruthen und 34 Schuh groß; in Sektion A, Nr. 57 an Christian Kloninger von Neuenbamberg. Waldfläche die im 20. Jahrhundert in den Besitz der Landesforsten kam. Auf dem  Steigerhof  vorbei am Anwesen Wollschied, Richtung Schäferplacken, rechts vom Weg liegt der angrenzende Walddistrikt.

Am Weeger Garthen

Auf einer Gemarkungskarte von 1772 der Gemeinde Altenbamberg, wird der Weeger Garthen vermerkt. An der Stelle befindet sich, das zum Teil bebaute Areal, im Norden die  Ackergasse,  im Westen die Bahnlinie, im Süden die Alsenz und im Osten die B48, und  Straße zum Windhof.  Gemeint ist vermutlich  der Weyer Garthen, weil uns bekannt ist, dass das Grundstück  in früheren Zeiten sehr feucht war, auch bedingt durch die Alsenz. Der Name Weeger Garthen oder Weyher Garten ist im Volksmund nicht mehr zu finden.

Auf der Weyd, 1772

Volksmund, früher Weidefläche, jetzt Teilfläche vom Ackerland am Becherstallerweg, am Wirtschafts- und Fahrradweg der nach Hochstätten führt, zwischen der Unterführung und dem Bahnübergang 2213.
Informant: Martin Schmidt, Hermann Aumer (Anlieger) und Walter Gräff

Am Wolfen Garten

Bebaute Fläche auf dem Windhof,  links vom Weg hinter der Brücke, bis zum Anwesen Osswald, wird 1772 vermerkt  danach unbekannt.

Auf dem Wolfersberg:1723 Aufm Wolffressberg (BayHStA 407/13)

1844: Auf dem Wolfersberge (Urkataster) unterhalb vom Maiwald über dem in der Weg in der alten Mühle, früher Grünland, mittlerweile zum Teil schon Gehölz.
Wölfe waren früher auch in ganz Europa verbreitet, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa weitgehend ausgerottet. Daher die Vermutung das sich in dem Gemarkungsteil Wölfe aufhielten.

Auf der Ziegelshecke:

1772: Ziegelshack
Grünland unterhalb vom Maiwald am Sonnenhof

Wasser ist der Ursprung allen Lebens, Pflanzen, Tiere und Menschen, sie alle brauchen Wasser. Für den Menschen ist Wasser –neben Licht und Sauerstoff- die kostbarste Lebensgrundlage. Trinkwasser ist somit das wichtigste Lebensmittel. Es kann durch nichts ersetzt werden.
Unter Wasserversorgung sind alle Maßnahmen zur Beschaffung, Speicherung, Zuführung und Verteilung von Trink- und Gebrauchswasser zu verstehen. Die Grundforderungen an einwandfreies Trinkwasser sind: frei von Krankheitserregern, keine gesundheitsschädigenden Eigenschaften, keimarm, farblos, kühl, geruchlos, geschmacklich einwandfrei, geringer Gehalt an gelösten Stoffen (DIN 2000). Darüber hinaus darf Trinkwasser keine übermäßigen Korrosionsschäden am Leitungsnetz hervorrufen und sollte in genügender Menge mit ausreichendem Druck zur Verfügung stehen.
Ganz selbstverständlich kommt das Wasser aus der Leitung und es fließt genauso wieder ab.
Wie war das früher? Vor ungefähr 170 Jahren?
Gehen wir zurück, bis in das Jahr 1836, wo die Aufzeichnungen für Altenbamberg beginnen und führen uns vor Augen, mit welchen Schwierigkeiten die Menschen zu kämpfen hatten und wie umständlich und mühsam es war, Brunnen zu bauen, zu unterhalten oder gar die
Einrichtung einer Wasserleitung.
Der Mühlbrunnen war vermutlich der älteste, der sich in der heutigen Burgstraße (Einmündung in die Wildgrafengasse) befand. Jetzt ist dort ein Parkplatz der Gemeinde.
Für den Bau eines neuen Brunnens in der Nähe der Ortsbrücke über die Alsenz, stellte Gerhard Laubenstein 1836 das hierzu benötigte Grundstück der Gemeinde unentgeltlich zur Verfügung, mit der Bedingung, dass das abfließende Wasser nach der Ortsstraße zu und nicht über sein Eigentum geleitet werden darf.
Der Brunnenbau kostete 211 Gulden und für die neue Eisenpumpe mussten nochmals 82,41 Gulden aufgebracht werden.
Nach zwei Jahren war diese Pumpe bereits unbrauchbar, weil sie in den Wintermonaten (trotz dicht mit Stroh umwickelt) zufror.
Nun musste die Gemeinde, durch Umlagen, wieder eine neue Pumpe aus Holz anschaffen. Das noch brauchbare Eisenwerk wurde in diese integriert.

30 Jahre später

Im Jahr 1867 wurde in der Gewanne am Narrenbrunnen (an der Nordseite der Ruine Treuenfels) eine Quelle gefasst und die erste Wasserleitung von 90 m bis zur Alsenzstraße, bzw. an das Anwesen der Familie Puff (Ecke Hauptstraße/Am Schlossberg) gelegt.
Die gusseisernen Rohre, Pumpenstock und die Messingkugel lieferte Carl Freiherr von Gienanth, Eisenwerkbesitzer von Hochstein bei Winnweiler, für 185 Gulden einschließlich Montage. Die Gesamtkosten hierfür betrugen 525 Gulden.

Für ein Jahr später plante man die Erweiterung dieser Wasserleitung um 190 m vom oberen Ortsteil bis zum Brunnen am Haus von Aron Simon (in der Nähe der Brücke), die zusätzlich 1.100 Gulden kosten sollte.
Der Erweiterungsbau wurde jedoch nicht realisiert und bereits 1869 kamen die ersten Beschwerden der Bürger über vorhandenen Brunnen, weil es häufig vorkommt, dass dieser kein Wasser mehr hergibt.
Dieser Missstand musste abgeschafft werden, da es gerade im Winter bei Glatteis gefährlich ist, bis zum Narrenbrunnen gehen zu müssen, um dort Wasser zu schöpfen.

1870

Aufgrund des von der königlich-bayrischen Baubehörde Kirchheim vom 25. Mai 1870 aufgestellten Kostenvoranschlages über 693,13 Gulden, wurde vom Bürgermeisteramt Feil-Bingert am 7. Oktober 1870, laut Protokoll, die Minderversteigerung über Pumpbrunnen abgehalten und die Arbeiten vergeben.

1. Das Ausgraben und Ausmauern des Brunnens an der Wohnung von Peter Jung (heute
Hauptstraße, Einmündung des Feldweges zum Allengrund. Dieser Brunnen ist 7,80 m tief und 1,70 m weit, wovon sich die untersten 2,50 im Felsengestein befinden.

2. Ausgraben, Ausmauern und Herstellung der eisernen Pumpe des Brunnens am Anwesen Puff. Der Brunnenschacht misst  eine Tiefe von 7,44 m.
(Anm.: Das Haus Puff wurde erst 1906 gebaut, die Familie wohnte vorher in einem gegenüber liegenden Haus.)

3. Herstellung des Pumpwerkes an der Wohnung des Aron Simon (früher Grundstück Gerhard Laubenstein).
Jedoch bereits im Juni 1871 ging ein Gesuch der Bürger von Altenbamberg beim königlich-bayrischen Bezirksamt in Kirchheimbolanden ein, mit der Bitte:

„…. es möge doch dahin wirken, dass der Brunnen in der Mitte des Ortes verbessert werde und zwar aus nachfolgendem Grund: Schon längst ist das Wasser mit Jauche vermischt und daher unbrauchbar. Hauptsächlich kommt dieser Missstand dadurch zustande, weil die Gemeinde-Wasserdohle, welche mitten durch das Dorf zieht, zusammengebrochen ist. Altenbamberg kann nur gutes Trinkwasser erhalten, wenn irgend eine Quelle am Burgberg oder sonst auf einem höher gelegenen Punkt aufgesucht und ins Dorf geleitet wird…“

1891

In diesem Jahr wurde in Altenbamberg die erste Wasserleitung mit Hausanschlüssen erstellt.
In einer Bürgerversammlung wurde beschlossen, dass die Wasserleitung zuerst nur für den Ortsteil rechts der Alsenz errichtet wird., während die Einwohner am linken Alsenzufer, im Flur, etwa 20 Familien mit 100 Seelen, nach wie vor an den öffentlichen Pumpbrunnen am Anwesen der Familie Jung (später Beck/Brosius) mit nicht einwandfreiem Wasser angewiesen sind.

Sie verpflichten sich, sich an den Kosten in gleichem Maße an der Herstellung der Leitung rechts der Alsenz zu beteiligen, mit der Zusage, dass innerhalb von 2 – 3 Jahren dieses Projekt auch auf den Flur und den Windhof mit ca. 10 Familien    ausgedehnt werden solle. Damit waren alle Beteiligten einverstanden.

Mit Kaufvertrag vom 18. Juni 1891 erwarb die Gemeinde Altenbamberg von dem Wirth und Ackerer Friedrich Christmann und dessen Ehefrau Elisabeth die Liegenschaft Plan Nr. 1158 von 4,40 Ar, Acker am Judengraben, diejenige Fläche, die von der Gemeinde als Wasserbehälter bestimmt und angelegt ist. Der Kaufpreis beträgt hierfür 75

Der Ackerer Anton Jung räumte der Gemeinde Altenbamberg für alle Zeiten das Recht ein, die in seinem Grundstück, Plan Nr. 1164, 7,8 Ar und Plan Nr. 1172, 4,10 Ar, am Judengraben, entspringende Quelle zu fassen und durch Röhren unterirdisch durch- und abzuleiten, um für die Wasserleitung verwendet zu werden.

Als einmalige Entschädigung erhält Herr Jung 100 Mark. Die Gesamtkosten der Wasserleitung betrugen 9.520,47 Mark.

1893

In den darauf folgenden Jahren kam es wiederholt, nicht nur im Sommer, zu empfindlichem Wassermangel. Ganz besonders im Jahr 1893.
Die Besitzer von Hausanschlüssen verwendeten das Wasser nicht nur für Haushaltungs-
Zwecke, sondern auch zur Reinigung der Höfe und Stallungen, der Fässer und Bütten, ja sogar zum besprengen der Straßen und begießen der Gärten. Durch diesen nicht vorgesehenen Verbrauch, war die Quellschüttung für eine Erweiterung des Leitungsnetzes nicht mehr ausreichend.

Teilweise kam nur eine trübe und schlammige Brühe aus der Leitung und durch den verringerten Wasserzulauf wurde das Leitungsnetz in den Sommer- und Herbstmonaten nur ½ Stunde geöffnet.

Die Einwohner rechts der Alsenz deckten ihren Wasserbedarf am Pumpbrunnen in der Flur, aber auch dieser Brunnen war abends um 9 Uhr vollständig leer. Im Flur befanden sich noch 5 Privatbrunnen, die aber ungesundes Wasser mit starkem Salpetergehalt warfen.
Auf dem Windhof war noch ein öffentlicher Brunnen (Grundstück Zahn), der trotz tieferer Bohrung ungenügend Wasser lieferte.
Nach wiederholten Beschwerden der Einwohner links der Alsenz, wurde ein technisches
Gutachten der Regierung über die Verbesserung der neuen Wasserleitung  der Gemeinde erstellt:

…….“die Erweiterung des Rohrnetzes ist zwar infolge der günstigen Höhenlage des Reservoirs ohne irgendwelche Änderung an der bestehenden Leitung möglich, bedingt aber eine entsprechende Vermehrung der derzeitigen Wassermenge, welche nur durch Fassung und Beileitung noch anderer Quellen zu erreichen ist.
Eine dauernd hinreichende Steigerung der Wassermenge und eine Abhilfe der derzeitig ungenügenden Wasserversorgung, wäre durch Beileitung einer Quelle in der Nähe des
Brücklocher Hofes gewährleistet. Diese Quelle liegt zwar ziemlich weit (2.100 Meter) vom Reservoir und ca. 100 Meter von der Landesgrenze, auf Großherzoglich-Hessischem Gebiet, in der Gemarkung Urschelbach, Bezirk Fürfeld. Doch ist die Fassung und Beileitung höchst einfach und der Erwerb der Quelle dürfte auch auf keine besonderen Schwierigkeiten stoßen.

Bei der Besichtigung wurde eine Schüttmenge von 57 Liter pro Minute = 82 cbm pro Tag ermittelt. Diese Menge entspricht fast allein dem Gesamtbedarf der Gemeinde.
Die Erweiterung des Straßenrohrnetzes und der Fassung der Quelle würde zusammen 14.000 Mark kosten.

-Angebot des Techn. Büros für Wasserversorgung. K.B. Staatsministerium d. Inneren München-
Hierzu sei noch bemerkt, dass zwei näher liegende Quellen mit vorzüglichem Wasser vorhanden sind, die zur Wasserversorgung ausreichend wären.
Die Jahre vergingen und die Einwohner von Altenbamberg mussten sich nach wie vor mit der ungenügenden Wasserversorgung, sowie mit gesundheitsschädlichem Wasser herumärgern.
Das Wasser für das Vieh wurde immer noch aus der Alsenz geschöpft.

Die Missstimmung und der Unmut der Bevölkerung wurde immer größer, so dass sie am

6. November 1900 einen Bittbrief mit 98 Unterschriften an das Bürgermeisteramt in Ebernburg abgaben,  …….“ die ehrerbietigst Unterzeichneten gestatten sich einem titl. Bürgermeisteramte folgendes zur geneigten Würdigung ergebenst vorzutragen….“, …..“dass schon in früheren Jahren ein beträchtlicher Staatszuschuß in Aussicht gestellt wurde und man in den nächsten Jahren keine größeren Ausgaben zu erwarten hätte. Die Erweiterung der Wasserleitung könne somit in Angriff genommen werden.“

In dieser Summe waren jedoch die Kosten für den Ankauf der Quelle, für Grunderwerb, etc. nicht enthalten.

Nach 4 Jahren, in denen es immer noch keine Wasserleitung gab, kam es am 22. Juli 1904, anlässlich einer Holzversteigerung zu einer heftigen Auseinandersetzung im Beisein des Bürgermeisters und drei Gemeinderäten aus der Flur und der Majorität der Gemeinderäten.

Am 30. Juli 1904 wurde wiederum eine Eingabe an die kgl. Regierung der Pfalz des Inneren geschrieben:

…“da nach obiger Schilderung keine Aussicht besteht, dass die Wasserleitung in dem Ortsteil links der Alsenz, der im Gemeinderat nur in der Minderheit vertreten ist, ausgebaut wird, so erlauben sich die gehorsamst Unterzeichneten (69 Personen), gestützt auf das Gutachten des techn. Büros für Wasserversorgung K.B. Staatsministerium des Inneren, vom 27. März 1893, die weitere ehrerbietigste Bitte zu richten, den Gemeinderat von Altenbamberg die Erweiterung einer Bürgerversammlung veranlassen zu wollen, dass im Sinne des vorerwähnten techn. Gutachtens die Wasserleitung ausgebaut und somit jedem Bürger zugänglich wird“…..

Die Quelle wurde gefasst und die Gemeinde Münster war auch sehr an dem Wasser dieser Quelle interessiert. Altenbamberg wollte Münster unentgeltlich die Nutzung des Gemeindeweges und der Leitungsrohre einräumen und im Gegenzug sollte sie für Altenbamberg zwei Hydranten im Flur aufstellen.

Aber dieses Projekt ist an den hohen Forderungen des Eigentümers des Brücklocher Hofes. Endlich wurde im Jahr 1906 der Bau der Wasserleitung in Angriff genommen und alle Einwohner wurden ausreichend mit Wasser versorgt.
An der Löchterichten Wiese, im Volksmund „Pfaffenwald“, unterhalb des jetzigen Sportplatzes, befindet sich das erste Wasserreservoir, das von den zwei Quellen gespeist wird.

Es gab Zwistigkeiten mit dem Eigentümer, Johann Weber, Steinrichter zu Altenbamberg, weil die Wasserleitung zum Teil, ohne dessen Erlaubnis, über sein Wiesengrundstück führt. Es kam wohl zu einer Einigung, denn heute noch ist das –nicht mehr benutzte- Reservoir auf dem o.g. Grundstück vorhanden.

Die dritte Quelle befindet sich in der Gemarkung Fürfeld, wo man sie schon 1893 auf dem

Grundstück des Johann Steitz fasste und heute noch in Betrieb ist.

Der Wasserbehälter am Judengraben wurde noch bis Ende der 50iger Jahre genutzt, bis ein neuer Hochbehälter an der Ruine Treuenfels gebaut wurde.

Beim Bau der Kanalisation in den 70iger Jahren wurde das gesamte Wasserleitungsnetz im Ortsbereich erneuert, ebenso einige Jahre später die Zuleitung der Quelle zum Hochbehälter.

Die Gemeinde Altenbamberg hat mittlerweile ca. 850 Einwohner und dadurch stieg der Wasserverbrauch deutlich an. Je nach Bedarf wird die Gemeinde zusätzlich noch von einem Hochbehälter in der Nähe der Ebernburg versorgt.

Seit 2003 ist die Gemeinde Altenbamberg an das Leitungsnetz der Westpfalz-Wasserversorgung angeschlossen und wird hierdurch  von drei Quellen versorgt..

Der Bangerter-, Brücklocher- und Steigerhof werden weiterhin aus den eigenen Brunnen

Im Zuge der Erschließung des Neubaugebietes „Am Judengraben“ (Am Schlossberg), wurde an der angrenzenden Gewanne am Narrenbrunnen eine Hochdruckstation gebaut.

Dadurch konnte die „Altenbaumburg“ an das Wasser- und Kanalleitungsnetz angeschlossen werden. Vor dieser Zeit mussten die Pächter der Burg das benötigte Wasser mit dem Pferdefuhrwerk, später mit dem Auto, den Berg hinauf transportieren.

Verfasser: Karl-Ernst Laubenstein, Altenbamberg,  Dez. 2004, alle Rechte vorbehalten
Quelle Stadtarchiv BME, Wasserleitung Altenbamberg, Band 329

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